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Die Erbschaftsteueruhr zeigt die Summe der entgangenen Steuern seit der Erbschaftsteuerreform von 2009. Die Zählung basiert auf dem Subventionsbericht der Bundesregierung.
Jedes Jahr gehen in Deutschland 8,8 Milliarden Euro an Steuereinnahmen verloren, weil Überreiche bei Erbschaften und Schenkungen massiv begünstigt werden.
Der alte Rocker trug sein Haar zu lang Trug seine Hosenbeine zu eng Bis zum Schluss unmodern Trank sein Bier zu hell Totenkopf-Gürtel-Schnallen Die Träume von gestern Der Transportcafé-Unheilsprophet Klingelt kein Kleingeld in seinen doppelt genähten Nähten In seiner Nachkriegs-Baby-Melancholie
Jetzt ist er zu alt für Rock ’n’ Roll Aber er ist zu jung, um zu sterben Ja, er ist zu alt für Rock ’n’ Rol Aber er ist zu jung, um zu sterben
Vor 50 Jahren ist das neunte Studioalbum von Jethro Tull „Too Old to Rock ‚n‘ Roll: Too Young to Die!“ im April 1976 veröffentlicht. Es ist das erste Album, auf dem der Bassist John Glascock zu hören ist, der auch als Backgroundsänger mitwirkte. „Too Old to Rock ‚n‘ Roll: Too Young to Die!“ ist das letzte Konzeptalbum von Jethro Tull, das die Geschichte von Ray Lomas erzählt, einem alternden Rocker, der mit den Veränderungen der Musiktrends zu Ruhm gelangt. lm Umfeld von Glam Rock, Plateau-Schuhen und Disco existieren die guten alten Zeiten des Rock’n’Roll nur noch in seiner Erinnerung. Ganz ähnlich verhalt es sich mit der Sehnsucht nach Girls, blauen Wildlederschuhen und der Begeisterung für Motorräder.
Vieles von dieser Geschichte wird jedoch nur in einem dem Album beiliegenden Cartoon erklärt. Die eigentliche Story des Albums folgt dem Cartoon nicht genau, lässt Details aus oder ändert in einigen Fällen sogar die Handlung.
Es war das einzige Album von Jethro Tull in den 1970er Jahren, welches keine Goldauszeichnung erhielt. Eingespielt wurden die Kompositionen von Ian Anderson zwischen November 1975 und Januar 1976 bei Radio Monte Carlo. Den Mitschnitt besorgte Tontechniker Robin Black im Maison Rouge Mobile Studio, das in einem roten Mercedes-Benz-Lkw eingerichtet war und Anderson gehörte, der überdies als Produzent wirkte.
Die Musik aus Folk-, wenig Rock- und einigen Jazz-Elementen ergab den typischen Tull-Sound, der eine leicht melancholische, nostalgische Stimmung hat. Nur ”Quizz Kid” und ”Taxi Grab” haben eine Spur von Blues-Rock aufzuweisen.
David McGee bemängelte im Rolling Stone die „verwirrende Handlung“ des Albums und meinte, „Ian Anderson sollte sich lieber auf die Musik beschränken, denn er ist ganz sicher kein Geschichtenerzähler“. Dennoch lobte er Andersons kompositorisches Können sowie die Gitarrensoli von Martin Barre.
Anderson erklärte, das Konzept sei aus den Turbulenzen des Aufkommens der Punk-Bewegung entstanden und sei nicht als autobiografische Darstellung seiner selbst als alternder Songwriter gedacht gewesen, obwohl „einige Pressevertreter das Album als unseren Versuch auffassten, bei den Punks ‚mitzumachen‘“. Anderson erklärte außerdem, dass die Grundlage des Konzepts darin bestehe, „darauf hinzuweisen, dass dieses Geschäft zyklisch ist und dass man, wenn man lange genug dabei bleibt, wieder in Mode kommt.“
„Perhaps understandably, some members of the press took the album as our attempt to ‚get with‘ the punks. But in fact we were really trying to point out that this business is cyclic, and that if you stick around long enough, you do come into fashion again.“ Ian Anderson
Songs
1. Quizz Kid (5:10) 2. Crazed Institution (4:48) 3. Salamander (2:52) 4. Taxi Grab (3:56) 5. From A Dead Beat To An Old Greaser (4:08) 6. Bad-Eyed and Loveless (2:12) 7. Big Dipper (3:38) 8. Too Old To Rock ’n‘ Roll: Too Young To Die (5:42) 9. Pied Piper (4:35) 10. The Chequered Flag (Dead or Alive) (5:24)
Bonus Tracks auf dem Chrysalis Remaster Album von 2002: 11. A Small Cigar (3:39) 12. Strip Cartoon (3:17)
Besetzung:
Ian Anderson – Leadgesang, Akustikgitarre, Flöte, Mundharmonika, zusätzliche E-Gitarre und Percussion