Beiträge zur Musik und mein Senf zu anderen Dingen

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Neue Medaille für Trump

Was kommt noch vom Orange Man?

Was muss eigentlich noch passieren, bis sich die demoratische Welt dem faschistoiden Golfspieler entgegenstellt?

Putins Überfall auf die Ukraine wird aufs Schärfste verurteilt und es werden wirtschaftliche Sanktionen beschlossen (wenn auch halbherzig). Und jetzt? Ein klarer Bruch des Völkerrechts, so ordnen Rechtseperten die amerikanische Invasion in Venezuela ein. Nach der UN-Charta ist sowohl die Androhung als auch die Anwendung militärischer Gewalt verboten.

Stephane Peray, Thailand [Quelle: Klick aufs Bild]

Da die USA nicht angegriffen wurden und der UN-Sicherheitsrat die Maßnahmen nicht erlaubt hat, träfe keine der beiden anerkannten Ausnahmen von diesem Verbot zu, sagt Thilo Marauhn, Leiter der Forschungsgruppe Völkerrecht am Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Genauso ordnet dies Professor Marc Weller, Programmdirektor des Programms für Völkerrecht am Londoner Think Tank Chatham House gegenüber dem Sender CBS. ein: „Das Völkerrecht verbietet die Anwendung von Gewalt als Mittel der nationalen Politik.“

Statt sich eindeutig gegenüber dem „Horrorclown“ zu positionieren, fällt unserem Bundesfritze nur ein, „die rechtliche Einordnung des US-Einsatzes ist komplex„. Damit bringt er sich wieder in Position für den Enddarm des amerikanischen Gestzesbrechers. Zwar sieht man in Berlin, wie auch in Brüssel, die Ergreifung des venezolanischen Machthabers Maduro als Gefahr für die Weltordnung an, aber den durchgeknallten US-Autokraten will man nicht verprellen.

Aber was erwarten sie von einem Präsidenten, der eine noch nie dagewesene
Machtfülle besitzt, dessen Ziel es ist „eine Armee von geprüften,
trainierten und vorbereiteten Konservativen zu erschaffen, die
sich von Tag eins an daranmacht, den administrativen Staat zu
zerlegen
“ [Quelle, Seite 9], der ein Kriegsministerium zum Machtmissbrauch unterhält, der die Oppoition im Land als »linksradikale Irre« bezeichnet, gegen die er die Nationalgarde einsetzen oder nötigenfalls das Heer einsetzen werde. Und der von seinem Vize J. D. Vance, der vom Handelsblatt als „Gefahr für Europa“ bezeichnet wird, noch Unterstützung bekommt: Man müsse hart zuschlagen und dürfe keine Rücksicht nehmen. Anscheinend auch nicht auf Gesetze und die Souveranität von Staaten.

Was muss denn noch passieren, bis die Europäer endlich Rückgrat zeigen und sich Trump entschlossen entgegenstellen?

Wenn Bundeskanzler Friedrich Merz die US-Intervention in Venezuela nicht als völkerrechtswidrig verurteilt, verliert er die Glaubwürdigkeit, Russland und China zu kritisieren. [TAZ]

Trump in den US-Medien

Donald Trump mit Melania, Ivanka und Schwiegersohn Jared Kushner im Museum of Modern Art, 2008
Wusstest du:
Jared Kushner's Vater, Charles Kushner, bekannte sich schuldig in 18 Fällen von schwerem Betrug, Wahlverstößen und Zeugenbeeinflussung.
Die Kushners und Trumps sind zwei kriminelle Familien, durch Heirat vereint. Sie gehören in einen Gangsterfilm, nicht in unser Weißes Haus.

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping und Wladimir Putin spannen Trump für sich ein [Quelle]:

Du hattest Recht mit diesem Typen, damit kommst du überall hin!
Flattery = Schmeichelei

Eine Antwort von „Piggy“

Quelle: Tumblr

Schweinchen Trump

Nicht das erste Mal, das der hirnlose faschistoide US-Präsident eine Journalistin beleidigt. Hintergrund (Video):

Während eines Flugs an Bord der Air Force One stellte Catherine Lucey, die Bloomberg-Korrespondentin im Weissen Haus, eine Frage zu den Epstein-Akten. Sie wollte wissen, weshalb Trump sich gegen deren Veröffentlichung stemme, wenn doch angeblich nichts Belastendes darin stehe. Der Präsident liess sie jedoch kaum ausreden und fuhr ihr wütend dazwischen: «Quiet, Piggy!» – «Sei still, Schweinchen!».

Quelle: 20 Minuten

Jack White und der schlechte Geschmack von Donald Trump

Nein, nicht der deutsche Musikproduzent Horst Nussbaum alias Jack White! Es geht vielmehr um den US-amerikanischen Sänger, Songwriter, Gitarrist, Schlagzeuger und Produzent Jack White. Neben seinem Soloprojekt ist er Mitglied der Bands The Raconteurs und The Dead Weather. Von 1997 bis 2011 war er Kopf der Band The White Stripes.

Sehen Sie sich nur an, wie widerlich Trump das historische Weiße Haus verändert hat. Es ist jetzt eine vulgäre, mit Blattgold verzierte und protzige Umkleidekabine für Profi-Wrestler. Ich kann es kaum erwarten, dass auch noch ein UFC-Kampf auf dem Rasen vor dem Haus stattfindet. Er hat den Film „Idiocracy“ fast vollständig verwirklicht. Sehen Sie sich seinen widerlichen Geschmack an. Würden Sie diesem Betrüger überhaupt einen Gebrauchtwagen abkaufen, geschweige denn ihm die Nuklearcodes geben? Eine vergoldete Trump-Bibel würde perfekt auf diesem Kaminsims aussehen, mit einem Paar Trump-Schuhen auf jeder Seite, nicht wahr? Was für eine Blamage für die amerikanische Geschichte. Auf diesem Foto ist auch ein ECHTER Staatschef in einem schwarzen Anzug zu sehen.

Quelle: https://www.instagram.com/p/DNhOg0nNGCR

White teilte den Beitrag am Mittwoch, dem 20. August, auf Instagram, einen Tag nach einem Wortgefecht mit Steven Cheung, dem Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses. Das Hin und Her begann, nachdem White ein Foto von Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Oval Office gepostet hatte, das er mit „einer vulgären, mit Blattgold verzierten und protzigen Umkleidekabine eines Profi-Wrestlers“ verglich.

Das veranlasste Steven Cheung, den Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses zu einer Erklärung, in der er White als „gescheiterten Verlierer“ bezeichnete, „der Unsinn in den sozialen Medien postet, weil er aufgrund seiner ins Stocken geratenen Karriere offensichtlich viel Zeit hat. Es ist offensichtlich, dass er sich als echter Künstler ausgibt, weil er die Pracht und Bedeutung des Oval Office im ‚Haus des Volkes‘ nicht zu schätzen weiß und, offen gesagt, missachtet.

Jack White sagt, von Trumps Weißem Haus beleidigt zu werden, sei eine „Ehrenauszeichnung“. Der Musiker war begeistert, dass Kommunikationsdirektor Steven Cheung ihn nur wegen seiner Kommentare zur Einrichtung des Oval Office des Präsidenten angegriffen hatte.

White hat sich in der Vergangenheit nie gescheut, Trump oder seine Regierung zu kritisieren, und versuchte sogar, den Präsidenten wegen Urheberrechtsverletzung zu verklagen, weil dieser bei einer Wahlkampfveranstaltung im letzten Jahr den Song „Seven Nation Army“ der White Stripes verwendet hatte. („Oh… Denkt nicht einmal daran, meine Musik zu verwenden, ihr Faschisten“, schrieb White. Er ließ die Klage schließlich fallen.) Aus diesem Grund zeigte er sich in seinem neuen Beitrag schockiert darüber, dass die Trump-Regierung nicht auf seine zahlreichen Vorwürfe gegen Trump reagiert hatte, die er ausführlich auflistete.

Man kann diese alle nachlesen, aber zu den pointiertesten gehörten: Trumps „Gestapo-ICE-Taktiken“; seine „abfälligen sexistischen und pädophilen Äußerungen über Frauen”; seine Verbindungen zu Jeffrey Epstein und seine „Erwähnung in den Epstein-Akten”; seine „Ignoranz gegenüber den sterbenden Kindern im Sudan, im Gazastreifen und in der Demokratischen Republik Kongo”; seine „nazistischen Kundgebungen”; und seine „ständigen, ständigen, ständigen Lügen gegenüber dem amerikanischen Volk”. [Quelle: rollingstone.com]

Auch viele andere Künstler haben Trump mit Klagen gedroht bzw. ihm untersagt ihre Musik zu benutzen, wie ABBA, Neil Young, Queen und einige andere.  Wer hat aber tatsächlich geklagt?

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