Beiträge zur Musik und mein Senf zu anderen Dingen

Kategorie: Digitales

KI oder echte Musik?

Täglich werden mehr als 50.000 vollständig KI-generierte Songs auf die Streaming-Plattform Deezer hochgeladen. Diese KI-Songs machen mittlerweile rund ein Drittel aller täglichen Neuerscheinungen aus. 

Das müssten wir doch als langjährige Musikhörer*innen heraushören, ob es „echte“ oder KI-Musik ist, oder?

Doch eine neue Studie von Deezer und Ipsos zeigt, dass fast alle Menschen nicht erkennen können, ob ein Song vollständig von KI erstellt oder von Menschen gemacht wurde.

Für die Studie hörten 9.000 Menschen in acht Ländern drei Tracks an und sollten einschätzen, welche vollständig KI-generiert waren. Insgesamt 97 Prozent lagen dabei falsch. Über die Hälfte äußerte Unbehagen darüber, den Unterschied nicht erkannt zu haben. 71 Prozent zeigten sich überrascht über das Ergebnis.

Viele Befragte sprechen sich für die eindeutige Kennzeichnung von KI-Musik aus. 80 Prozent wollen, dass vollständig KI-erstellte Songs eindeutig gekennzeichnet werden und 52 Prozent möchten sie aus den Charts verbannen. 69 Prozent befürworten eine geringere Vergütung für KI-Musik im Vergleich zu menschengemachter Musik.

In einer Welt, in der KI immer präsenter und immer menschlicher wird, stellt sich die Frage: Wie wichtig ist es Musikfans überhaupt noch, dass Musik auch von Menschen kommt?

Gigantisches Datenleak: Milliarden Mailadressen und Passwörter online aufgetaucht

Fast zwei Milliarden E-Mail-Adressen und 1,3 Milliarden Passwörter wurden aus unterschiedlichsten Quellen im Netz zusammengetragen. Diese gigantische Menge gestohlener Daten wurde von der Bedrohungsanalyse-Plattform „Synthient“ gesammelt.

Etwa 625 Millionen Passwörter davon waren vorher noch nie im Netz aufgetaucht – und viele der Zugangsdaten sind noch aktiv. Das kann für Millionen Internetnutzer ernste Folgen haben. Der Sicherheitsforscher Troy Hunt hat diesen bisher größten Datensatz in seine Plattform „Have I Been Pwned“ (HIBP) aufgenommen.

Um sicherzugehen, dass die Daten echt sind, machte Hunt Stichproben und wandte sich an betroffene Nutzer, wie er in einem Blogpost schreibt. Viele bestätigten, dass die Passwörter tatsächlich von ihnen stammten – häufig uralt, manchmal aber auch noch aktiv im Einsatz.

Ob man selbst betroffen ist, lässt sich leicht auf der Sicherheitsplattform haveibeenpwned.com nachsehen. Dort lassen sich E-Mail-Adressen oder Passwörter anonym prüfen. Zeigt die Seite einen Treffer an, heißt das, dass Mailadresse oder Passwort in Hackerkreisen zirkuliert. Dann sollte sofort reagiert werden: Passwörter ändern, Passwortmanager einsetzen und eine Zwei-Faktor-Authentifizierung für wichtige Plattformen aktivieren.

Quelle: ZDFHeute | Bildquelle: Pixabay

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