Donald Trump mit Melania, Ivanka und Schwiegersohn Jared Kushner im Museum of Modern Art, 2008
Wusstest du: Jared Kushner's Vater, Charles Kushner, bekannte sich schuldig in 18 Fällen von schwerem Betrug, Wahlverstößen und Zeugenbeeinflussung. Die Kushners und Trumps sind zwei kriminelle Familien, durch Heirat vereint. Sie gehören in einen Gangsterfilm, nicht in unser Weißes Haus.
Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping und Wladimir Putin spannen Trump für sich ein [Quelle]:
Du hattest Recht mit diesem Typen, damit kommst du überall hin!
Flattery = Schmeichelei
..doch unwahrscheinlich, dass er von Albert Einstein stammt.
Dieses Pseudo-Albert-Einstein-Zitat ist noch keine zehn Jahre alt und nicht nur auf Facebook und Twitter inzwischen ziemlich beliebt.
Der „lustige Spruch“ wurde von einer unbekannten Person geprägt und auf Twitter das erste Mal Albert Einstein am 5. September 2016 zugeschrieben, in Zeitungen am 5. Oktober 2016 (laut genios.de).
Da der Spruch Albert Einstein ohne ersichtlichen Grund erst ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod zugeschrieben wurde, immer ohne Quellenangabe zitiert wird, weder in den digitalisierten Texten Albert Einsteins noch in seriösen Nachschlagwerken zu finden ist, ist dieses Zitat ein typisches Kuckuckszitat des 21. Jahrhunderts.
Er war für mich der genialste und bissigste Kabarettist, der kein Blatt vor den Mund nahm und die gesellschadftlichen Zustände anprangerte wie kein anderer. Auch mit Religion hatte er nichts am Hut. Die sei etwas für Leute, „die Trost brauchen und keinen Alkohol vertragen“. Und was solle man davon halten, wenn sich Leute, die an die Jungfrauengeburt glauben, über diejenigen aufregen, die von 72 Jungfrauen im Paradies träumen. Es soll jeder glauben, was er will, so lange es anderen nicht schadet. Aber den Marx-Satz von der Religion als Opium für das Volk hielt er für einen ausgemachten Quatsch. Weil: „Opium ist Bewusstseins erweiternd…“
2019 gab er seine letzten Vorstellungen. Nach 5 Jahren Auftrittspause steht jetzt fest, dass er nicht auf die Bühne zurückkehren wird – so verkündete es Pispers auf seiner Website:
Viele werden das nicht verstehen und sehr enttäuscht sein. Das weiß ich aus den vielen Mails, die mich in den letzten Jahren erreicht haben.
Ich darf bei dieser Gelegenheit allen, die noch klar denken können und nicht irgendwelchen Verschwörungstheorien anheim gefallen sind, versichern, dass es meine ureigene Entscheidung ist und ich nie von irgendjemand unter Druck gesetzt worden bin. Ich bin auch nicht krank, sondern genieße es einfach, nicht mehr in der Öffentlichkeit zu stehen.
Aus gegebenem Anlass möchte ich mich an dieser Stelle von allen Coronaleugnern, selbsternannten Querdenkern, AfD-Fans und rechten Extremisten distanzieren.
Diese Leute mißbrauchen aus dem Zusammenhang gerissene Zitate und alte Texte, um mich in den asozialen Hetzwerken als vermeintlichen Kronzeugen für Ihre kruden bis kranken Ansichten zu präsentieren.
Ich weiß leider nicht, wie ich mich dagegen wehren kann, ohne einen Großteil meiner Lebenszeit damit zu vergeuden, gegen diese Machenschaften vorzugehen.
In aller Klarheit: Ich bin nicht der Meinung, dass die Corona-Pandemie eine Erfindung ist. Es ist auch absoluter Quatsch, dass unsere Politiker die Pandemie nutzen, um eine Diktatur zu errichten.
Über den richtigen Weg in der Pandemie und über die einzelnen Maßnahmen läßt sich selbstverständlich trefflich streiten, aber den Regierenden pauschal zu unterstellen, Ihnen gehe es nur um Repression, ist gelinde gesagt eine Unverschämtheit.
Das alles ändert überhaupt nichts an der Tatsache, dass ich die von uns gewählten Regierenden für unfähig halte. Gleiches gilt allerdings auch für einen zunehmend größeren Teil der Wählenden.
Ich bedanke mich noch einmal bei allen Veranstaltern und Besuchern für die tolle Zeit.
13 Jahre lang hat Pispers unter dem Titel „… bis neulich“ ein ständig weiterentwickeltes und sich veränderndes Programm gespielt. Die letzte Version wurde am 8.12.2015 noch mal aufgezeichnet und ist als Doppel-CD erschienen.
Im Begleittext schreibt Volker Pispers unter anderem:
Eine Passage im Programm lautet schon lange: „Festung Europa heißt: Wir bauen eine neue Mauer. Wenn wir die Mauer gebaut haben, werden wir sie verteidigen müssen. Dann schießen wir eines Tages auf diejenigen, die rein wollen, nicht mehr auf die, die raus wollen. Hoffentlich können wir die alten Mauerschützen schnell genug umschulen. Dann wird sich herausstellen, dass Honnecker moralisch gesehen nur von der falschen Seite geschossen hat.“
Inzwischen haben die Geistesgrößen in der AFD und bei Pegida die Diskussion über den Schießbefehl aufgenommen. Schön zu sehen, dass ausgerechnet diejenigen mehr Mut zum Handeln fordern, die zu feige sind, sich offen zur NPD zu bekennen. Vermutlich wollen jene, die fortwährend beschwören: „Ich bin kein Nazi, aber …“ eigentlich sagen: „aber ich wäre ein ganz guter.“ Während die Braunhirne vor übertriebener Willkommenskultur der Gutmenschen warnen, gehören gewalttätige Angriffe auf Flüchtlinge und ihre Unterkünfte längst zum deutschen Alltag. Man gewöhnt sich halt an alles.
Übrigens: Wer ernsthaft glaubt, mit Zitaten aus meinen Texten ließen sich die zum Teil menschenverachtenden Ansichten von AFD, Pegida oder NPD untermauern, dem ist nun wirklich nicht mehr zu helfen. Und dass wir Deutschen kein Monopol auf engstirnigen Nationalismus besitzen, beweisen derzeit unsere europäischen Nachbarn.