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Teil 1: Das Vermögen der Parteien

Wolltet Ihr auch schon mal wissen, wie hoch das Vermögen der im Bundestag vertretenen Parteien ist? Dazu geben die Rechenschaftsberichte der Parteien Auskunft, die durch die Bundestagspräsidentin veröffentlicht werden. Jüngst wurden die Zahlen für 2024 von Parteien, die Ende 2025 nicht im Deutschen Bundestag vertreten waren der Öffentlichkeit zugänglich gemacht:

Berlin: (hib/VOM) Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat die Rechenschaftsberichte 2024 von zwölf politischen Parteien in einer Unterrichtung (21/4185(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) veröffentlicht. Es handelt sich um Parteien, die Ende 2025 nicht im Deutschen Bundestag vertreten waren, aber dennoch Anspruch auf staatliche Teilfinanzierung nach dem Parteiengesetz hatten.

Die FDP verzeichnete danach 2024 Einnahmen von 46.330.526,23 Euro und Ausgaben von 45.389.332,29 Euro, was einen Überschuss von 941.193,94 Euro ergab. Das Reinvermögen belief sich auf 40.665.933,19 Euro. Die Partei bezog dem Rechenschaftsbericht zufolge staatliche Mittel in Höhe von 16.924.462,95 Euro und zählte zum Jahresende 2024 67.412 Mitglieder.

Die Partei „Bündnis Sahra Wagenknecht“ (BSW) meldete Einnahmen von 13.497.104,92 Euro und Ausgaben von 10.082.604,43 Euro. Der Überschuss von 3.414.500,49 Euro bildet zugleich das Reinvermögen der Partei, die 3.597.530,14 Euro an staatlichen Mitteln bezog und Ende 2024 1.100 Mitglieder zählte.

Einnahmen von 7.249.553,14 Euro und Ausgaben von 6.141.340,10 Euro registriert der Rechenschaftsbericht der Freien Wähler, die einen Überschuss von 1.108.213,04 Euro erwirtschafteten. Das Reinvermögen wird im mit 4.051.485,42 Euro angegeben. Die Freien Wähler erhielten staatliche Mittel in Höhe von 3.592.614,28 Euro und hatten zum Jahresende 2024 8.812 Mitglieder.

Die Partei „Volt Deutschland“ verzeichnete laut Rechenschaftsbericht Einnahmen von 4.495.231,78 Euro. Bei Ausgaben von 2.873.213,97 Euro ergab dies einen Überschuss von 1.622.017,81 Euro. Das Reinvermögen wird mit 2.775.872,34 Euro beziffert. Die Partei bezog staatliche Mittel in Höhe von 1.091.101,30 Euro und hatte Ende 2024 8.139 Mitglieder.

Die Partei „Die Partei“ verbuchte Einnahmen in Höhe von 1.479.491,47 Euro und gab 1.281.902,40 Euro aus, sodass ein Überschuss von 197.589,07 Euro verblieb. Ihr Reinvermögen belief sich auf 2.150.141,82 Euro. Ihr flossen staatliche Mittel in Höhe von 659.414,28 Euro zu. Ende 2024 gehörten der Partei 54.333 Mitglieder an.

Ein Defizit von 256.255,52 Euro erwirtschaftete die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP). Einnahmen von 2.949.285,77 Euro standen Ausgaben von 3.205.541, 29 Euro gegenüber. Das Reinvermögen wird mit 2.849.279,03 Euro angegeben. Die ÖDP erhielt laut Rechenschaftsbericht staatliche Mittel in Höhe von 1.209.226,50 Euro. Ihr gehörten Ende 2024 6.987 Mitglieder an.

Ein Defizit verbuchte auch die Familien-Partei Deutschlands. Einnahmen von 162.052,17 Euro konnten die Ausgaben von 246.662,52 Euro nicht wettmachen, sodass ein Minus von 84.610,35 Euro verblieb. Negativ ist dem Rechenschaftsbericht zufolge auch das Reinvermögen mit minus 12.207,17 Euro. Die Partei bezog staatliche Mittel in Höhe von 62.759,35 Euro. Zum Jahresende zählte sie 565 Mitglieder.

Die Partei des Fortschritts registrierte Einnahmen von 95.744,10 Euro, Ausgaben von 89.422,18 Euro und erwirtschaftete somit ein Plus von 6.321,92 Euro. Das Reinvermögen belief sich den Angaben zufolge auf 2.620,05 Euro. Der Partei flossen staatliche Mittel in Höhe von 3.187,85 Euro zu. Ende 2024 gehörten ihr 434 Mitglieder an.

Die Partei „die Basis“ meldete Einnahmen von 4.113.968,79 Euro und Ausgaben von 3.906.535,87 Euro, was zu einem Überschuss von 207.432,92 Euro führte. Ihr Reinvermögen betrug laut Rechenschaftsbericht 7.178.420,71 Euro. Sie verbuchte staatliche Mittel in Höhe von 1.779.444,17 Euro und hatte Ende 2024 17.491 Mitglieder.

Die „Freien Sachsen“ hatten Einnahmen von 655.671,10 Euro bei Ausgaben von 732.153,11 Euro, was ein Defizit von 76.482,01 Euro ergab. Negativ war dem Rechenschaftsbericht zufolge auch ihr Vermögen mit minus 44.677,91 Euro. Die zum Jahresende 1.029 Mitglieder zählende Partei bezog 2024 staatliche Mittel in Höhe von 130.306,22 Euro.

Ein Defizit meldet auch der Rechenschaftsbericht der Brandenburger Vereinigten Bürgerbewegungen/Freie Wähler. Einnahmen von 540.883,31 Euro und Ausgaben von 1.062.087,20 Euro führten zu einem Defizit von 521.203,89 Euro. Auch das Reinvermögen war den Angaben zufolge mit minus 334.441,60 Euro negativ. Die Partei erhielt staatliche Mittel in Höhe von 119.538,00 Euro und hatte Ende 2024 870 Mitglieder.

Die Partei für Tierschutz verzeichnete laut Rechenschaftsbericht Einnahmen von 75.380,42 Euro bei Ausgaben von 121.038,20 Euro, was ein Defizit von 45.657,78 Euro zur Folge hatte. Das Reinvermögen wird mit 27.042,30 Euro angegeben. Die staatlichen Mittel für die Partei summierten sich auf 18.628,22 Euro. Ende 2024 gehörten ihr 46 Mitglieder an.

Quelle: bundestag.de

Musikquiz

Playlist Mai

Kapelle Petra – Also stoßen wir an

Elena Rud – Problem

Engst – Herr Meier von der AfD

Fortuna Ehrenfeld – Life at the Hollywood Bowl

Kapelle Petra – Ja

Engst – Auf die nächsten Zehn

Erbschaftsteueruhr

Grafik anklicken, um den aktuellen Wert anzuzeigen

Die Erbschaftsteueruhr zeigt die Summe der entgangenen Steuern seit der Erbschaftsteuerreform von 2009. Die Zählung basiert auf dem Subventionsbericht der Bundesregierung.

Jedes Jahr gehen in Deutschland 8,8 Milliarden Euro an Steuereinnahmen verloren, weil Überreiche bei Erbschaften und Schenkungen massiv begünstigt werden.

Mehr dazu findet Ihr bei campact. Aber auch CDUCSU helfen kräftig mit…

Die Erbschaftsteueruhr zeigt, wie schnell die größte aller Steuersubventionen anwächst:

  • 8,8 Milliarden Euro pro Jahr
  • rund 24,1 Millionen Euro pro Tag
  • rund 1 Million Euro pro Stunde
  • rund 16,8 Tausend Euro pro Minute
  • rund 279 Euro pro Sekunde
Quelle: Friedrich-Ebert-Stiftung

Jethro Tull – Too Old To Rock…

Der alte Rocker trug sein Haar zu lang
Trug seine Hosenbeine zu eng
Bis zum Schluss unmodern
Trank sein Bier zu hell
Totenkopf-Gürtel-Schnallen
Die Träume von gestern
Der Transportcafé-Unheilsprophet
Klingelt kein Kleingeld in seinen doppelt genähten Nähten
In seiner Nachkriegs-Baby-Melancholie

Jetzt ist er zu alt für Rock ’n’ Roll
Aber er ist zu jung, um zu sterben
Ja, er ist zu alt für Rock ’n’ Rol
Aber er ist zu jung, um zu sterben

Vor 50 Jahren ist das neunte Studioalbum von Jethro Tull „Too Old to Rock ‚n‘ Roll: Too Young to Die!“ im April 1976 veröffentlicht. Es ist das erste Album, auf dem der Bassist John Glascock zu hören ist, der auch als Backgroundsänger mitwirkte. „Too Old to Rock ‚n‘ Roll: Too Young to Die!“ ist das letzte Konzeptalbum von Jethro Tull, das die Geschichte von Ray Lomas erzählt, einem alternden Rocker, der mit den Veränderungen der Musiktrends zu Ruhm gelangt. lm Umfeld von Glam Rock, Plateau-Schuhen und Disco existieren die guten alten Zeiten des Rock’n’Roll nur noch in seiner Erinnerung. Ganz ähnlich verhalt es sich mit der Sehnsucht nach Girls, blauen Wildlederschuhen und der Begeisterung für Motorräder.

Vieles von dieser Geschichte wird jedoch nur in einem dem Album beiliegenden Cartoon erklärt. Die eigentliche Story des Albums folgt dem Cartoon nicht genau, lässt Details aus oder ändert in einigen Fällen sogar die Handlung.

Es war das einzige Album von Jethro Tull in den 1970er Jahren, welches keine Goldauszeichnung erhielt. Eingespielt wurden die Kompositionen von Ian Anderson zwischen November 1975 und Januar 1976 bei Radio Monte Carlo. Den Mitschnitt besorgte Tontechniker Robin Black im Maison Rouge Mobile Studio, das in einem roten Mercedes-Benz-Lkw eingerichtet war und Anderson gehörte, der überdies als Produzent wirkte.

Die Musik aus Folk-, wenig Rock- und einigen Jazz-Elementen ergab den typischen Tull-Sound, der eine leicht melancholische, nostalgische Stimmung hat. Nur ”Quizz Kid” und ”Taxi Grab” haben eine Spur von Blues-Rock aufzuweisen.

David McGee bemängelte im Rolling Stone die „verwirrende Handlung“ des Albums und meinte, „Ian Anderson sollte sich lieber auf die Musik beschränken, denn er ist ganz sicher kein Geschichtenerzähler“. Dennoch lobte er Andersons kompositorisches Können sowie die Gitarrensoli von Martin Barre.

Anderson erklärte, das Konzept sei aus den Turbulenzen des Aufkommens der Punk-Bewegung entstanden und sei nicht als autobiografische Darstellung seiner selbst als alternder Songwriter gedacht gewesen, obwohl „einige Pressevertreter das Album als unseren Versuch auffassten, bei den Punks ‚mitzumachen‘“. Anderson erklärte außerdem, dass die Grundlage des Konzepts darin bestehe, „darauf hinzuweisen, dass dieses Geschäft zyklisch ist und dass man, wenn man lange genug dabei bleibt, wieder in Mode kommt.

„Perhaps understandably, some members of the press took the album as our attempt to ‚get with‘ the punks. But in fact we were really trying to point out that this business is cyclic, and that if you stick around long enough, you do come into fashion again.“
Ian Anderson

Songs

1. Quizz Kid (5:10)
2. Crazed Institution (4:48)
3. Salamander (2:52)
4. Taxi Grab (3:56)
5. From A Dead Beat To An Old Greaser (4:08)
6. Bad-Eyed and Loveless (2:12)
7. Big Dipper (3:38)
8. Too Old To Rock ’n‘ Roll: Too Young To Die (5:42)
9. Pied Piper (4:35)
10. The Chequered Flag (Dead or Alive) (5:24)

Bonus Tracks auf dem Chrysalis Remaster Album von 2002:
11. A Small Cigar (3:39)
12. Strip Cartoon (3:17)

Besetzung:

  • Ian Anderson – Leadgesang, Akustikgitarre, Flöte, Mundharmonika, zusätzliche E-Gitarre und Percussion
  • Martin Barre – E-Gitarre
  • John Evan – Klavier, Keyboards
  • John Glascock – Hintergrundgesang, Bassgitarre
  • Barriemore Barlow – Schlagzeug, Percussion

Weitere Musiker*innen:

  • Dee Palmer – Saxophon (auf Track 5), Vako Orchestron, Klavier (auf Track 11)
  • Maddy Prior – Hintergrundgesang (auf Track 8)
  • Angela Allen – Hintergrundgesang (auf den Tracks 2 & 7)
  • Orchestrierung: Dee Palmer
Quellen: Wikipedia | GoodTimes | Jethro Tull

Kennst du Genesis?

Na klar? Dann solltest du keine Probleme mit dem Artwork von Genesis haben:

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