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Beiträge zur Musik und mein Senf zu anderen Dingen

R.I.P. – Klaus Schulze

Quelle: https://www.flickr.com/photos/98701912@N00/3930839487/

Am 26. April 2022 ist Klaus Schulze, Musiker und Komponist, im Alter von 74 Jahren gestorben.

Bekannt wurde er als Mitglied der Bands Tangerine Dream und Ash Ra Tempel. Nach seinem Ausstieg dort widmete er sich der elektronischen Musik und gilt als wichtiger Wegbereiter der Berliner Schule. Klaus Schulze veröffentlichte mehr als 60 Alben.

Ausführliches zu seinem musikalischen Schaffen findest du bei Wikipedia oder auf seiner Website.

26.03.2022 – Letztes Konzert von Genesis

Nun sind sie wohl endgültig Geschichte: Genesis.

Am 26. März 2022 erlebten die Fans in der Londoner O2-Arena das letzte Konzert der Gruppe wie Phil Collins erklärte:

„Heute Abend ist ein ganz besonderer Abend. Es ist die letzte Station unserer Tournee, und es ist die letzte Show für Genesis. Es ist schwer für uns zu glauben, dass ihr trotzdem gekommen seid, um uns zu sehen! Ja, nach heute Abend müssen wir uns alle richtige Jobs suchen!“ (Quelle)

Der 26. März ist ein Tag für die Genesis-Geschichtsbücher. An diesem Tag spielten Genesis 1976 ihre erste Show mit Phil Collins als Sänger in London (Ontario) und 2022 spielten sie ihre letzte Show überhaupt in London. Außerdem ist an diesem Tag im Jahr 2009 ihr früherer Drummer John Mayhew verstorben.

Die Setlist des letzten Genesis-Konzerts bestand aus den folgenden Titeln:

1. Behind the Lines’ / “Duke’s End
2. Turn It On Again
3. Mama
4. Land of Confusion
5. Home By the Sea
6. Second Home By the Sea
7. Fading Lights (part)
8. The Cinema Show (part)
9. Afterglow
10. That’s All (acoustic)
11. The Lamb Lies Down on Broadway (acoustic)
12. Follow You Follow Me (acoustic)
13. Duchess
14. No Son of Mine
15. Firth of Fifth
16. I Know What I Like (In Your Wardrobe)
17. Domino
18. Throwing It All Away
19. Tonight, Tonight, Tonight (part)
20. Invisible Touch

Zugaben:

21. I Can’t Dance
22. Dancing With the Moonlit Knight (part)
23. The Carpet Crawlers

Bei ihrem letzten Konzert wurden neben Peter Gabriel unter anderem auch Hugh Padgham (Toningenieur/Musikproduzent) und der ehemalige Genesis-Manager Richard Macphail gesichtet.

Update September 2024: Richard Macphail starb überraschend am 27. August 2024 (Quelle: Genesis-Fanclub).

Auf Instagram wurde dieses Foto veröffentlicht:

R.I.P – Taylor Hawkins

Am 25.03.2022 starb der Drummer der Foo Fighters mit 50 Jahren – viel zu früh.

Er wurde tot in seinem Hotelzimmer in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá aufgefunden.Dort befanden sich die Foo Fighters gerade auf Tournee. Bei einer toxikologischen Blutuntersuchung wurden Tetrahydrocannabinol, trizyklische Antidepressiva, Benzodiazepine und Opioide in seinem Leichnam nachgewiesen.[1]

„Die Foo-Fighters-Family ist am Boden zerstört durch den tragischen und unerwarteten Verlust unseres geliebten Taylor Hawkins“, heißt es im offiziellen Band-Statement. „Sein musikalischer Spirit und ansteckendes Lachen werden mit uns für immer weiterleben.“

Mit dem Tod von Taylor Hawkins hat Foo-Fighters-Frontmann Dave Grohl nicht nur seinen Schlagzeuger, sondern auch seinen langjährigen besten Freund verloren. Grohl und Hawkins waren seit 25 Jahren eng miteinander verbunden. In Interviews sprachen die beiden oft liebevoll übereinander, Hawkins nannte Grohl in einem Gespräch mit Entertainment Weekly kürzlich sogar seinen „f-in‘ life partner“.

In seinen Memoiren The Storyteller beschreibt Grohl den Schlagzeuger als „meinen Bruder von einer anderen Mutter, meinen besten Freund, einen Mann, für den ich eine Kugel in Kauf nehmen würde„.

Als wir uns das erste Mal trafen, war unsere Verbindung sofort da, und wir wuchsen jeden Tag, mit jedem Song, mit jeder Note, die wir zusammen spielten, enger zusammen. Ich habe keine Angst zu sagen, dass unser zufälliges Treffen eine Art Liebe auf den ersten Blick war und eine musikalische ‚Zwillingsflamme‘ entfachte, die bis heute brennt“, schrieb er. „Gemeinsam sind wir zu einem unaufhaltsamen Duo geworden, auf der Bühne und außerhalb, auf der Suche nach allen Abenteuern, die wir finden können.[2]

ZZ Top Bassist Dusty Hill ist gestorben

ZZ Top ohne Dusty Hill

Dusty Hill war seit mehr als 50 Jahren Bassist von ZZ Top. Er stieg 1969 in die Band ein und ersetzte den bisherigen Bassisten Billy Etheridge. Jetzt ist er im Alter von 72 Jahren gestorben. Seine Bandkollegen schreiben auf der Website der Band:

We are saddened by the news today that our Compadre, Dusty Hill, has passed away in his sleep at home in Houston, TX. We, along with legions of ZZ Top fans around the world, will miss your steadfast presence, your good nature, and enduring commitment to providing that monumental bottom to the ‘Top‘. We will forever be connected to that „Blues Shuffle in C.“

You will be missed greatly, amigo.

Frank & Billy

„Wir sind traurig, heute erfahren zu müssen, dass unser Freund Dusty Hill im Schlaf bei sich zu Hause in Houston, Texas gestorben ist. Wir und alle ZZ Top Fans auf der ganzen Welt werden deine standhafte Präsenz, dein gutes Wesen und deinen anhaltenden Willen die monumentale Basis von ,Top‘ zu sein, vermissen. Wir werden für immer mit dem „Blues Shuffle in C.“ verbunden sein.

Du wirst uns sehr fehlen, Amigo.
Frank & Billy“

 

Warum ich kein Bungee-Jumping mache

Warum? Schau‘ selbst..

Quelle: www.funpot.net

 

Deutsches (R)Einheitsbier

Hättet ihr es gewußt? Deutschlands größter Bierkonzern ist… Die Oetker-Gruppe. Und der wiederum gehört die Radeberger Gruppe.

„Die Radeberger Gruppe ist ein privat geführtes Unternehmen – und unterliegt somit keiner Veröffentlichungspflicht. Die Unternehmensgruppe kommuniziert daher nur bestimmte ausgewählte Kennzahlen ihrer Aktivitäten.“ [Webseite]

Daher geben wir ausschließlich einige Kennzahlen der Unternehmensgruppe heraus. Einzelergebnisse unserer Marken und Standorte veröffentlichen wir seit dem Beginn des Jahres 2007 nicht mehr: Damit wahren wir unsere unternehmerische „Privatsphäre“ – und verschließen uns einer rein hektoliterorientierten Diskussion innerhalb der Braubranche und ihrer Beobachter. [Webseite]

Doch so ganz enthält sich der Konzern ja nicht, immerhin gibt er Zahlen für 2015 an:

Getränkeabsatz13 Mio. hl
Umsatz:1,9 Mrd. €
Beschäftigte:~ 5.650
Biersteueraufkommen:~ 88 Mio. €

Schade, wäre doch mal ganz interessant gewesen wie hoch der Reingewinn des Konzerns war. Die Einverleibung vieler früher eigenständig agierender Brauereien heißt im Konzernjargon „gezielte, maßgeschneiderte Zukäufe von Wettbewerbern und starken Marken„. So besitzt der „privat geführte“ Konzern von Allgäuer bis Wicküler ein relativ großes Bierimperium. Oder wie sie es ausdrücken: „Die Radeberger Gruppe bietet Bierliebhabern ein vielseitiges Produktportfolio„. In den Kehlen wahrer Bierliebhaber eher: deutsche Einheitsplörre.

Da lobe ich mir doch die vielen guten und geschmacklich anspruchsvolleren Biere vieler kleiner und kleinster Brauereien und Brauhäuser in Deutschland. Wie qualitativ hochwertig deren Bierprodukte sind, kann man bei den europäischen und weltweiten Beer Awards ablesen. Gegen die deutsche industrielle Einheitstränke!

Übrigens gehörte die Radeberger Gruppe 2014 zu den, wegen verbotener Preisabsprachen bei Bier, vom Bundeskartellamt mit Geldbußen belegten Unternehmen. Damals wurden „Bußgelder in Höhe von rund 338 Mio. Euro gegen elf Unternehmen, den Brauereiverband NRW und 14 persönlich Verantwortliche verhängt„. Auch bei Preisen scheint die Gruppe vielseitig zu sein…

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