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Beiträge zur Musik und mein Senf zu anderen Dingen

Hamburg Blues Band – Live

Die Hamburg Blues Band mit Krissy Matthews und special guest Pete Brown live 2017:

Valašský Špalíček 24.06.2017

Trump, der Kreidefresser

Anderes fällt mir dazu nicht ein. Ein Präsident, der durch seine Reden und Tweets  den Weg für Hassverbrechen ebnet, erklärt nun, es müssen „diese finsteren Ideologien […] besiegt werden. Hass hat keinen Platz in Amerika.

Unglaublich, aber wahr: Immer wieder beschwört Donald Trump die Gefahr einer „Invasion“ aus Mittel- und Südamerika. Pauschal beschimpft er Mexikaner als „Vergewaltiger“. Politikerinnen der Demokraten überzieht er mit einer offen rassistischen Kampagne. Und dann dieser Satz, mit dem er auf die Massaker von El Paso und Dayton reagiert: „Hass hat in unserem Land keinen Platz.“ Man fasst sich an den Kopf.

Natürlich ist Trump nicht direkt verantwortlich für die neuen Blutbäder. Ähnliche Taten hat es in den USA auch schon vor seiner Amtszeit gegeben. Indirekt aber trägt der Präsident mit seiner verantwortungslosen Rhetorik massiv bei zu einem Klima von Hass und Menschenverachtung. Offen und skrupellos befeuert er nationalistische Überfremdungsängste. Die laxen Waffengesetze tun ein Übriges, die USA zu einem Brennpunkt der Gewalt zu machen.

Auszug aus dem Kommentar von Uwe Westdörp, Redakteuer der Neuen Osnabrücker Zeitung

Dass Trump mit dazu beigetragen hat, den Hass zu schüren, davon ist der mexikanische Historiker Lorenzo Meyer überzeugt: „Trump ist Rassist“, sagte Meyer am Montagmorgen im Radioprogramm der prominenten mexikanischen Journalistin Carmen Aristegui. „Er hat den Hass auf die Mexikaner angeheizt“. [Quelle]

Verwunderlich bleibt die Reaktion der mexikanischen Regierung auf das Attentat von El Paso, die sich mit Kritik am amerikanischen Präsidenten sehr zurück hält. „Sie vergessen den Diskurs des antimexikanischen Hasses und seinen wichtigsten Verkünder„, kritisierte der ehemalige mexikanische Außenminister Jorge G. Castañeda. [Quelle]

 

Zitat des Tages – 01.08.2019

Better to have a few rats than to be one.
Es ist besser, ein paar Ratten zu haben, als eine zu sein.

Peter Jensen, Redakteur der „Baltimore Sun“, in einem Kommentar an und über Donald Trump. Der rassistische Präsident hatte in einem seiner widerwärtigen Tweets Baltimore als „ekelerregend, von Ratten und Nagern befallen“ bezeichnet und den demokratischen Abgeordneten Elijah Cummings dafür verantwortlich gemacht.

Wir verspotten regelmäßig einige der Dinge, die [Trump] tut, aber ich denke, um den Präsidenten der Vereinigten Staaten eine Ratte oder ein Ungeziefer zu nennen . … das ist ein neuer Weg„, sagte der redaktionelle Autor der „Sun“, Peter Jensen, der an seinem freien Tag ins Büro eilte, um den Artikel zu schreiben, der Washington Post. „Aber mein Bauchgefühl, als ich den Leitartikel schrieb, war, dass das die unausweichliche Schlussfolgerung war.

Was in deutschen Medien nicht berichtet wurde, waren die weiteren Statements der „Sun“. So schrieb die Redaktion, sie „würde dem unehrlichsten Mann sagen, der jemals das Oval Office besetzte, dem Spötter der Kriegshelden, dem vergnügten Grabscher der Geschlechtsteile von Frauen, dem seriellen Konkursverwalter von Geschäften, dem nützlichen Idioten von Wladimir Putin und dem Kerl, der darauf bestand, dass es unter den mörderischen Neonazis „gute Leute“ gibt, dass er die meisten Amerikaner immer noch nicht täuscht, zu glauben, dass er in seinem jetzigen Amt überhaupt etwas kompetent sei […] „.

|| Quelle: Washington PostÜbersetzt mit www.DeepL.com/Translator und manuell korrigiert

 

Lesetipp: Künstliche Intelligenz – Wann übernehmen die Maschinen?

In seinem in 2. Auflage erschienenen Buch geht Klaus Münzer u.a. auch auf das Bitcoin-Netzwerk, seine Grundlagen und damit verbundene Probleme und Auswirkungen ein. Basis ist eine dezentral verwaltete Datenbank (Blockchain), die alle Transaktionen verzeichnet. Sie wird als „Einstiegstechnologie für eine dezentrale digitale Welt“ angesehen, in der sich „Transaktionen und Kommunikationen unmittelbar und ohne zwischengeschaltete Institutionen realisieren“ lassen. Die Auswirkungen dieses Technikeinsatzes haben dabei u.a. auch demokratische wie ökologische Folgen:

Anstelle von Vertrauenspersonen und Institutionen (z. B. Banken, staatliche Währungskontrolle, Notenbanken) treten rechenaufwändige und praktisch fälschungssichere Algorithmen (z. B. proof-of-work Algorithmus). Eigentumsnachweise an Bitcoin können in einer  persönlichen digitalen Brieftasche gespeichert werden. Der Umrechnungskurs von Bitcoin in andere Zahlungsmittel bestimmt sich durch Angebot und Nachfrage. Hierdurch können Spekulationsblasen ausgelöst werden, was derzeit noch ein Problem für die allgemeine Akzeptanz von Bitcoin darstellt. […]

Was auf den ersten Blick sehr basisdemokratisch wirkt, erweist sich bei näherer Analyse alles andere als demokratisch. Der Grundgedanke der Demokratie lautet, dass jeder unabhängig von seiner Stellung und seinem Ankommen nur eine Stimme
hat: One man – one vote! Tatsächlich hängt z. B. bei Bitcoin die Macht der Einflussnahme aber von der Rechenpower ab, mit der ein Kunde sich bei der Realisierung eines neuen Blocks durchsetzt: Umso größer die zur Verfügung stehende Rechenpower, umso größer die Wahrscheinlichkeit und das Vertrauen, dass jemand die dazu notwendige kryptographische Aufgabe lösen und damit Sicherheit garantieren kann (proof-of-work).
Mit wachsendem Blockchain werden diese Aufgaben immer komplexer und rechenintensiver. Rechenintensität ist aber auch energieaufwendig. Dass rechenintensive Algorithmen gewaltige Energiemengen verschlingen, wird dabei kaum bedacht. Das Rechennetz von Bitcoin verbrauchte im November 2017 so viel Kilowatt pro Stunde wie das gesamte Land Dänemark. Daher können Länder mit billiger Energie und Kühlung für heiß laufende Supercomputer die meisten Bitcoins produzieren (z. B. China). Wenn nicht gegengesteuert und nachgebessert wird, verheißen solche Infrastrukturen keineswegs die Heilsversprechungen einer direkten Demokratie, sondern steigende Energieprobleme (und damit wachsende Umweltprobleme). Bei der Digitalisierung kommt es am Ende auf die Gesamtbilanz von besserer Infrastruktur, weniger Energieverbrauch, besserer Umwelt und mehr Demokratie an.

aus: Klaus Mainzer: Künstliche Intelligenz – Wann übernehmen die Maschinen?
2., erweiterte Auflage, Berlin 2019, s. 263/264.

Zitat des Tages – 19.07.2019

Das ist der schlechteste, korrupteste und unfähigste Präsident, den wir je hatten. Es ist Zeit, ihn aus dem Amt zu jagen.

Die demokratische Abgeordnete Ilhan Omar zu den verbalen, rassistischen Angriffen auf sie und drei weitere dunkelhäutige Parlamentarierinnen.

Zitat des Tages – 05. Juli 2019

 

Boris Johnson ist ein Clown. Aber ein törichtes Land bekommt einen törichten Premierminister.

Ken Follett (70), britischer Bestsellerautor, zum möglichen Nachfolger von Theresa May

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