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Beiträge zur Musik und mein Senf zu anderen Dingen

R.I.P – Taylor Hawkins

Am 25.03.2022 starb der Drummer der Foo Fighters mit 50 Jahren – viel zu früh.

Er wurde tot in seinem Hotelzimmer in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá aufgefunden.Dort befanden sich die Foo Fighters gerade auf Tournee. Bei einer toxikologischen Blutuntersuchung wurden Tetrahydrocannabinol, trizyklische Antidepressiva, Benzodiazepine und Opioide in seinem Leichnam nachgewiesen.[1]

„Die Foo-Fighters-Family ist am Boden zerstört durch den tragischen und unerwarteten Verlust unseres geliebten Taylor Hawkins“, heißt es im offiziellen Band-Statement. „Sein musikalischer Spirit und ansteckendes Lachen werden mit uns für immer weiterleben.“

Mit dem Tod von Taylor Hawkins hat Foo-Fighters-Frontmann Dave Grohl nicht nur seinen Schlagzeuger, sondern auch seinen langjährigen besten Freund verloren. Grohl und Hawkins waren seit 25 Jahren eng miteinander verbunden. In Interviews sprachen die beiden oft liebevoll übereinander, Hawkins nannte Grohl in einem Gespräch mit Entertainment Weekly kürzlich sogar seinen „f-in‘ life partner“.

In seinen Memoiren The Storyteller beschreibt Grohl den Schlagzeuger als „meinen Bruder von einer anderen Mutter, meinen besten Freund, einen Mann, für den ich eine Kugel in Kauf nehmen würde„.

Als wir uns das erste Mal trafen, war unsere Verbindung sofort da, und wir wuchsen jeden Tag, mit jedem Song, mit jeder Note, die wir zusammen spielten, enger zusammen. Ich habe keine Angst zu sagen, dass unser zufälliges Treffen eine Art Liebe auf den ersten Blick war und eine musikalische ‚Zwillingsflamme‘ entfachte, die bis heute brennt“, schrieb er. „Gemeinsam sind wir zu einem unaufhaltsamen Duo geworden, auf der Bühne und außerhalb, auf der Suche nach allen Abenteuern, die wir finden können.[2]

ZZ Top Bassist Dusty Hill ist gestorben

ZZ Top ohne Dusty Hill

Dusty Hill war seit mehr als 50 Jahren Bassist von ZZ Top. Er stieg 1969 in die Band ein und ersetzte den bisherigen Bassisten Billy Etheridge. Jetzt ist er im Alter von 72 Jahren gestorben. Seine Bandkollegen schreiben auf der Website der Band:

We are saddened by the news today that our Compadre, Dusty Hill, has passed away in his sleep at home in Houston, TX. We, along with legions of ZZ Top fans around the world, will miss your steadfast presence, your good nature, and enduring commitment to providing that monumental bottom to the ‘Top‘. We will forever be connected to that „Blues Shuffle in C.“

You will be missed greatly, amigo.

Frank & Billy

„Wir sind traurig, heute erfahren zu müssen, dass unser Freund Dusty Hill im Schlaf bei sich zu Hause in Houston, Texas gestorben ist. Wir und alle ZZ Top Fans auf der ganzen Welt werden deine standhafte Präsenz, dein gutes Wesen und deinen anhaltenden Willen die monumentale Basis von ,Top‘ zu sein, vermissen. Wir werden für immer mit dem „Blues Shuffle in C.“ verbunden sein.

Du wirst uns sehr fehlen, Amigo.
Frank & Billy“

 

Warum ich kein Bungee-Jumping mache

Warum? Schau‘ selbst..

Quelle: www.funpot.net

 

Deutsches (R)Einheitsbier

Hättet ihr es gewußt? Deutschlands größter Bierkonzern ist… Die Oetker-Gruppe. Und der wiederum gehört die Radeberger Gruppe.

„Die Radeberger Gruppe ist ein privat geführtes Unternehmen – und unterliegt somit keiner Veröffentlichungspflicht. Die Unternehmensgruppe kommuniziert daher nur bestimmte ausgewählte Kennzahlen ihrer Aktivitäten.“ [Webseite]

Daher geben wir ausschließlich einige Kennzahlen der Unternehmensgruppe heraus. Einzelergebnisse unserer Marken und Standorte veröffentlichen wir seit dem Beginn des Jahres 2007 nicht mehr: Damit wahren wir unsere unternehmerische „Privatsphäre“ – und verschließen uns einer rein hektoliterorientierten Diskussion innerhalb der Braubranche und ihrer Beobachter. [Webseite]

Doch so ganz enthält sich der Konzern ja nicht, immerhin gibt er Zahlen für 2015 an:

Getränkeabsatz13 Mio. hl
Umsatz:1,9 Mrd. €
Beschäftigte:~ 5.650
Biersteueraufkommen:~ 88 Mio. €

Schade, wäre doch mal ganz interessant gewesen wie hoch der Reingewinn des Konzerns war. Die Einverleibung vieler früher eigenständig agierender Brauereien heißt im Konzernjargon „gezielte, maßgeschneiderte Zukäufe von Wettbewerbern und starken Marken„. So besitzt der „privat geführte“ Konzern von Allgäuer bis Wicküler ein relativ großes Bierimperium. Oder wie sie es ausdrücken: „Die Radeberger Gruppe bietet Bierliebhabern ein vielseitiges Produktportfolio„. In den Kehlen wahrer Bierliebhaber eher: deutsche Einheitsplörre.

Da lobe ich mir doch die vielen guten und geschmacklich anspruchsvolleren Biere vieler kleiner und kleinster Brauereien und Brauhäuser in Deutschland. Wie qualitativ hochwertig deren Bierprodukte sind, kann man bei den europäischen und weltweiten Beer Awards ablesen. Gegen die deutsche industrielle Einheitstränke!

Übrigens gehörte die Radeberger Gruppe 2014 zu den, wegen verbotener Preisabsprachen bei Bier, vom Bundeskartellamt mit Geldbußen belegten Unternehmen. Damals wurden „Bußgelder in Höhe von rund 338 Mio. Euro gegen elf Unternehmen, den Brauereiverband NRW und 14 persönlich Verantwortliche verhängt„. Auch bei Preisen scheint die Gruppe vielseitig zu sein…

Neue Studie über AFD-Wähler

Nach einer neuen Studie der Bertelsmann-Stiftung sind 29 Prozent der AfD-Wähler rechtsextrem eingestellt.

Knapp acht Prozent aller Wahlberechtigten in Deutschland vertreten ein geschlossen rechtsextremes Weltbild. Der Anteil manifest rechtsextremer Einstel-lungen bleibt damit auch im langfristigen Vergleich eher gering. Neu ist aber seine starke parteipolitische Konzentration in der AfD. Der Anteil der Wähler:innen mit einem geschlossen rechtsextremen Weltbild ist in der AfD fast viermal so hoch wie im Durchschnitt aller Wahlberechtigten. Fast jede:r dritte AfD-Wähler:in (29 Prozent) ist manifest rechtsextrem eingestellt. Ein weiteres Viertel (27 Prozent) vertritt latent rechtsextreme Einstellungen. Insgesamt sind damit deutlich mehr als die Hälfte aller AfD-Wähler:innen (56 Prozent) latent oder manifest rechtsextrem eingestellt.

Knapp 15% aller AfD-Wähler*innen befürworten eine rechtsgerichtete Diktatur. Fazit der Studie:

Aus der rechts-populistischen Mobilisierungsbewegung der Bundestagswahl 2017 ist vor der Bundestagswahl 2021 eine mehrheitlich von latent oder manifest rechtsextremenEinstellungen geprägte Wählerpartei geworden.

Zwar hat ein Viertel der AFD-Wähler*innen ein geschlossen rechtsextremes Weltbild. Dabei geben 44 % der AfD-Sympathisant*innen an, nicht latent rechtsextrem zu denken. Der TAZ-Korrespondent Stefan Reinecke meint, „die demokratischen Parteien haben also die Chance, das Bündnis von Konservativen und ProtestwählerInnen mit Rechtsextremen, das die AfD im Kern ausmacht, aufzulösen. Das wird schwierig. Aber die Studie zeigt: Es wäre möglich.

 

57 und kein bisschen leise – Radio Caroline

Seit 1964 sendet Radio Caroline, die „Mutter aller Piratensender“ nun schon, und es wird Zeit auch an dieser Stelle auf den Sender, seine Geschichte und Musik hinzuweisen.

Mi Amigo war die 2. Heimat von Radio Caroline

Radio Caroline wurde 1964 von Ronan O’Rahilly und George Drummond gegründet wurde. Hauptziel war es, die Kontrolle der Plattenfirmen über die Ausstrahlung populärer Musik im Vereinigten Königreich und das Rundfunkmonopol der BBC zu umgehen. Da der Sender lange Zeit nicht von der Regierung lizenziert war, handelte es sich um einen Piratensender, der als solcher nie illegal wurde, da er außerhalb der nationalen Gerichtsbarkeit unter panamaischer Flagge betrieben wurde. Gleichwohl war es für britische Staatsbürger illegal, sich mit dem Sender zu verbinden. Tja, so etwas gab es damals…

Unter dem Namen Radio Caroline wurde von 1964 bis 1990 von fünf verschiedenen Schiffen mit drei verschiedenen Besitzern aus internationalen Gewässern gesendet, von 1998 bis 2013 auch über Satellit. Seit dem 19. August 2000 sendet Radio Caroline auch rund um die Uhr über das Internet und mit einer zeitlich begrenzten Sendelizenz. Derzeit wird auch über DAB-Radio gesendet.

Radio Caroline sendet Musik von den 1960er Jahren bis heute, mit einem Schwerpunkt auf albumorientiertem Rock (AOR) und „neuer“ Musik von „sorgfältig ausgewählten Alben“. Am 1. Januar 2016 wurde ein zweiter Kanal namens Caroline Flashback gestartet, der Popmusik von den späten 1950er bis zu den frühen 1980er Jahren spielt.

Quelle: https://www.dailymail.co.uk/home/you/article-7082033/Where-Radio-Caroline-ruled-waves-28-March-1964.html

Ermutigt durch skandinavische und holländische Radiopiraten erwarb O’Rahilly im Februar 1964 die ehemalige dänische Passagierfähre Fredericia, die zu einem Radioschiff umgebaut und zu Caroline (s. Bild links) umbenannt wurde. O’Rahilly benannte den Sender nach Caroline Kennedy, der Tochter von US-Präsident John F. Kennedy. Auf einer Fundraising-Reise in die USA, sah O’Rahilly angeblich ein Foto des Life Magazins von Kennedy und seinen Kindern im Oval Office, das als Inspiration für den Namen „Caroline Radio“ diente. Auf einem erhaltenen Foto tanzen Caroline Kennedy und ihr Bruder John F. Kennedy Jr. offenbar im Oval Office, während ihr Vater zusieht. Eine Aktivität, die O’Rahilly angeblich als spielerische Störung der Regierung interpretierte.

Im November 1990 endete die Senderzeit auf See, doch Radio Caroline war und ist noch nicht amEnde. Die längst legalisierte Station sendet heute aus einem Studio in der Grafschaft Kent.

Wer mehr über Radio Caroline erfahren möchte, dem sei der Artikel in der englischen Wikipedia sowie die Website des Radios empfohlen. Es gibt auch eine deutsche Web-Ausgabe.

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