Beiträge zur Musik und mein Senf zu anderen Dingen

Kategorie: Allgemein Seite 25 von 27

Zitat des Tages – 19.07.2019

Das ist der schlechteste, korrupteste und unfähigste Präsident, den wir je hatten. Es ist Zeit, ihn aus dem Amt zu jagen.

Die demokratische Abgeordnete Ilhan Omar zu den verbalen, rassistischen Angriffen auf sie und drei weitere dunkelhäutige Parlamentarierinnen.

Zitat des Tages – 05. Juli 2019

 

Boris Johnson ist ein Clown. Aber ein törichtes Land bekommt einen törichten Premierminister.

Ken Follett (70), britischer Bestsellerautor, zum möglichen Nachfolger von Theresa May

Forschungsprojekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung in der Pflege

Die Umsetzung von Konzepten und Maßnahmen zur Etablierung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) gehen in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen nur sehr langsam voran.

Das Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft (iso) e. V. in Saarbrücken hat in einem von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Forschungsprojekt nach hemmenden und fördernden Faktoren für die Umsetzung von BGF gesucht. Dabei zeigten sich vor allem die angespannte Arbeitsmarktsituation und die Notwendigkeiten, die aus sozialpolitischem Versorgungsauftrag und aus der Fürsorgebeziehung in der Pflege resultieren, als Hemmschuh für wirksame gesundheitsförderliche Maßnahmen. Führungskräften in der Pflege bereitet es große Probleme, betriebliche Gesundheitsförderung überzeugend und glaubwürdig umzusetzen.

Doch in einer paradoxen Weise könnte der belastende Personalmangel möglicherweise auch zu einem Motor für die Entwicklung innovativer Strategien der Gesundheitsförderung werden. Denn eine Reihe von Leitungskräften formulierte die Anforderung, dass die Unternehmen sich im Wettbewerb um die knappen Fachkräfte als attraktive Arbeitgeber behaupten müssen. Hierfür spielt das Thema Mitarbeitergesundheit und Arbeitszufriedenheit eine bedeutsame Rolle. Zumeist wurde dabei der Zusammenhang von Motivation, Wertschätzung und  Leistungsfähigkeit der Beschäftigten betont und darauf verwiesen, dass Pflegekräften die Arbeitsbedingungen und die Möglichkeit, „gute Arbeit“ für ihre Klienten und Patienten leisten zu können, häufig wichtiger sei als die Höhe des Gehalts. Damit rücken die qualitativen Aspekte der Arbeit, unter anderem auch BGF, für das Personalmanagement stärker in den Vordergrund. Auf den Webseiten vieler Organisationen wird mittlerweile mit Gesundheitsangeboten oder Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf geworben.

Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass Leitungskräfte in der Pflege derzeit einen Spagat leisten müssen.

Sie müssen die Versorgung der Klienten unter widrigen Bedingungen organisieren und ihren Belegschaften dabei einiges abverlangen. Aber gerade deshalb muss der Anspruch, auch in der Pflege gesundheitsförderliche und die Arbeitsfähigkeit erhaltende Bedingungen zu organisieren, in den Mittelpunkt gerückt werden. Die Schaffung verhaltenspräventiver und niedrigschwellig nutzbarer Angebote zum Umgang mit Belastungen könnte dabei ein erster Schritt sein. Dies können z. B. Maßnahmen zur Stressbewältigung, zur Kommunikation mit Klienten und Angehörigen oder zum rückenschonenden Arbeiten sein […]. Es bedarf darüber hinaus aber ebenso eines belastungssensiblen Managements, das auch verhältnispräventive Maßnahmen in den Blick nimmt und innerhalb des Betriebs eine Verteilung der Belastungen auf möglichst viele Schultern anstrebt. Hierbei geht es u. a. um die Arbeitsorganisation und Arbeitsteilung in den Teams, um den richtigen Mix an Qualifikationen und Kompetenzen sowie um Personalkonzepte, die verlässliche Schichtpläne und ein stabiles Dienstfrei für die Pflegekräfte sicherstellen. Dazu ist das Führungspersonal in den Einrichtungen und Diensten mit seiner ganzen Innovationskraft gefordert. Denn vom Arbeitsmarkt selbst ist kurz- und mittelfristig kaum eine Linderung der Situation zu erwarten.

aus: Elisabeth Krupp, Volker Hielscher und Sabine Kirchen-Peters: Betriebliche Gesundheitsförderung in der Pflege – Umsetzungsbarrieren und Handlungsansätze, in: K. Jacobs, A. Kuhlmey, S. Greß, J. Klauber, A. Schwinger (Hrsg.), Pflege-Report 2019. Mehr Personal in der Langzeitpflege – aber woher?, Berlin – Heidelberg 2019, .S. 113 – 121.

Trumpel – Sammlung

Trump – ein Narzist?

„Nach DSM-IV-TR beziehungsweise DSM-5 gibt es folgende Kriterien für eine narzisstische Persönlichkeitsstörung: Die Betroffenen haben ein grandioses Gefühl der eigenen Wichtigkeit, sie verlangen nach übermäßiger Bewunderung, sie idealisieren sich selbst und sind stark von Fantasien grenzenlosen Erfolgs, Macht, Glanz oder Schönheit eingenommen. Sie glauben von sich, besonders und einzigartig zu sein und nur von anderen außergewöhnlichen oder angesehenen Personen oder Institutionen verstanden zu werden oder nur mit diesen verkehren zu können. Darüber hinaus zeigen sie ein offensives Anspruchsdenken und erwarten, bevorzugt behandelt zu werden.“ […]

„In zwischenmenschlichen Beziehungen sind sie häufig ausbeuterisch und ziehen zum Beispiel Nutzen aus anderen Personen, um die eigenen Ziele zu erreichen. Ihnen mangelt es zudem an Empathie, das heißt, sie sind nicht willens oder fähig, die Gefühle und Bedürfnisse anderer zu erkennen oder sich mit ihnen zu identifizieren. Außerdem sind sie häufig neidisch auf andere oder glauben, andere seien neidisch auf sie. Im Umgang mit anderen geben sie sich überheblich. Mindestens fünf dieser Kriterien müssen erfüllt sein, um die Diagnose stellen zu können.“

aus: Ärzteblatt

Alles klar, oder…?

Donald’s Weg zum Trump-el

http://www.morgenpost.de/politik/article206811689/Neid-auf-Merkel-bringt-Spott-Donald-wird-zum-Trump-el.html

Trump auf Twitter

Guillaume Titus-Carmel – Der Pariser montiert seit Dezember 2012 Gesichter von zwei Prominenten zu einem neuen. #CroisonsLes nennt er das, „mixt sie“.

Hört auf zu arbeiten! Moment, Moment, Moment!

 

Zweitens: Die gute Arbeit ist vertraute, nützliche und produktive Arbeit. Aber sie lässt bei aller Professionalität, bei allem Können und bei all der guten Ausbildung unsere Augen nicht funkeln. Denn sie basiert in ihrem Kern auf einem Deal. Und dieser Deal heißt Arbeitskraft gegen Geld. Dennoch fühlt sich gute Arbeit nicht schlecht an. Wir sind schließlich erfahren darin, erledigen sie gut und zuverlässig, und sie bringt uns im Alltag viele Vorzüge und Annehmlichkeiten. Gute Arbeit wird vom System honoriert.

Was wir jedoch immer schmerzhafter merken, ist, dass die gute Arbeit nicht mehr wirklich zu unseren eigenständigen, komplexen und anspruchsvollen Persönlichkeiten und Bedürfnissen hier und heute passt. Nicht nur die miese Arbeit, auch die gute Arbeit laugt mit der Zeit aus, wenn auch auf einer höheren Ebene und im Rahmen eines komfortablen, materiell abgefederten Lebens. Sie basiert auf dem Höher-schneller-weiter-Anreiz und lässt uns ewig rennen, aber nie ankommen. Deswegen: Wir suchen eine Alternative dazu!

Drittens: Die Alternative, »mein Ding« zu machen, bedeutet nichts weiter, als zu versuchen, ohne Netz und doppelten Boden, also ohne sichernden Vertrag, auf eigene Faust im System eine Nische zu finden. IM System!

Der Antrieb zu dieser Entscheidung ist nicht zu kritisieren, nein, er ist zu begrüßen, zu loben, zu fördern: Diese Menschen wollen endlich glücklich sein! Und sie haben vollkommen recht, wenn sie der Meinung sind, dass niemand glücklich und erfüllt leben kann, ohne eine alltägliche Aufgabe zu haben, in der sich die individuelle Persönlichkeit ausdrücken kann, die einem liegt, die die höchst eigenen Talente und Fähigkeiten möglichst umfassend zur Wirkung kommen lässt. Den Stolz auf das eigene Werk kompromisslos zu verfolgen, sich zu fragen: »Was treibt mich an?« – das ist die richtige Spur.“


..und was ist mit Riechen?

Zwei Umarmungen täglich senken den Blutdruck! Überraschende Erkenntnisse über die Kraft der Berührung:
Werner Bartens zeigt, so anschaulich wie alltagstauglich, was Medizin und Neurowissenschaft in den letzten Jahren im Bereich der Berührung, der Haptik, der körperlichen und seelischen Gesundung erforscht haben. Berührung ist ein universeller Schlüssel zu den oft verschütteten Gefühlen, die uns antreiben oder behindern. Richtig eingesetzt, eröffnet die Berührung neue Erlebenswelten und lässt jeden Einzelnen erkennen, was für ihn wirklich wichtig ist.

Gegensätze ziehen sich an. Diese Volksweisheit bezieht sich aber nicht nur auf unterschiedliche Charaktere, sondern eben auch auf die physiologischen Eigenheiten der Menschen. Denn die persönliche Duftnote des anderen wird dann als besonders attraktiv empfunden, wenn sie sich von der eigenen deutlich unterscheidet. Man kann sich dann besonders gut riechen, wenn man sich – zumindest aus olfaktorischer Sicht – möglichst fremd ist. Ist der Geruch dem eigenen ähnlich, wird er hingegen als unattraktiv empfunden.

Der Grund für diese Bevorzugung des Fremden ist rein biochemischer Natur: Über die Haut dringen chemische Duftstoffe nach außen, die bei jedem Menschen unterschiedlich sind und die auch als sexuelle Lockstoffe fungieren – natürlich nur, wenn man sich mag. In einigen afrikanischen Stammesgesellschaften beschnuppern sich Männer und Frauen, die sich füreinander interessieren, gegenseitig unter den Achseln und im Schritt des anderen; also an jenen Stellen, an denen besonders viel Schweiß und Duftsekrete abgegeben werden. Gefällt das Odeur, kann man sich näherkommen.

Auch unter den eingeborenen Stammesgesellschaften der Bayern waren Schweißtücher noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf ländlichen Festen sehr beliebt. Wenn er während des Schuhplattlers oder beim Volkstanz so richtig erhitzt war, zog der Mann anschließend sein Tuch unter der Achsel entlang und wirbelte es in der Luft herum, damit etwaige Interessentinnen zum Dufttest antanzen und daran schnuppern konnten. Sich erst mal zu »beschnuppern«, bevor man sich aufeinander einlässt, hat daher nicht nur für die Tierwelt Bedeutung, sondern auch beim Menschen.

aus: Werner Bartens, Wie Berührung hilft. Warum Frauen Wärmflaschen lieben und Männer mehr Tee trinken sollten (2014)

Seite 25 von 27

Präsentiert von TeBuS & Theme erstellt von Anders Norén