Beiträge zur Musik und mein Senf zu anderen Dingen

Kategorie: Musik Seite 7 von 33

Dzyan

Das Quintett Dzyan aus dem Raum Mannheim/Frankfurt am Main war „eines der dunkelsten Juwelen der Krautrock- Szene der frühen 70er und mischte kreativ Elemente aus Rock, improvisiertem Jazz, Elektronik und Ethnomusik aus Asien zu etwas ganz Besonderem“ (ALLMUSIC).

Der Bandname wurde aus dem ‚Buch des Dzyan‘ entnommen, einem fiktiven, angeblich sehr alten und geheimen indischen Schöpfungsbuch. Die Band wurde Ende 1971 von dem Multi-Instrumentalisten und Komponisten Reinhard Karwatky in Groß-Gerau, nahe Frankfurt/Main gegründet. Weitere Mitglieder waren Harry Krämer, Jochen Leuschner, Gerd Ehrmann und Ludwig Braum. In der Quintett-Besetzung begann die Gruppe Anfang 1972 zu proben und spielte nach nur zwei Monaten – ohne einen Auftritt – das selbstbetitelte Debüt ein, das auf dem kleinen deutschen Label ARONDA veröffentlicht wurde.

Ein „faszinierendes Album, das heute noch frisch klingt“ (COSMIC EGG). Dzyan spielten eine „leicht jazzige Form des Progressive Rock mit einem Hauch von Wolfgang Dauner, Teilen von Frank Zappas ‚Hot Rats‘ und einigen Saxophonelementen im Van Der Graaf Generator- Stil“ (KRAUTROCK MUSIKZIRKUS). Nach Abschluss der Aufnahmen und kurz vor der Veröffentlichung des Debüts verließen Krämer (Gitarrenstudium) und Braum (Sinfonie-Orchester Koblenz) die Gruppe.

Einen Monat später wurden Eddy Marron (g, voc, saz) (ex-Vita Nova) und Lothar Scharf (dr, ex-Volker Kriegel-Band) in die Besetzung aufgenommen, und die Band entwickelte sich in der zweiten Hälfte 1972 deutlich in Richtung Jazzrock. Nach dem Ausscheiden von Leuschner und Ehrmann im November 1972 und von Scharf († 2009) im Mai 1973 war Dzyan auf das Trio von Marron, Karwatky und Peter Giger (dr, perc) reduziert. Diese rein instrumentale Version von Dzyan veränderte ihren Sound vom ProgRock zum Jazz mit asiatischen Elementen.

Später im Jahr 1973 ging das Trio ins Dierks Studio und nahm das Album ‚Time Machine‘ auf, das von Peter Hauke produziert wurde und das im November 1973 auf dem Label BACILLUS erschien. Das Album bot „erstaunliche Evidenz von ausgeflippten Fusion-Jazz-Titeln, gemischt mit seltsamen Experimenten und viel Mystik“ (PROGARCHIVES). „Interessanter Jazz-Rock, der zeitweise mit folkloristischen Elementen versetzt war und der bisweilen ganz schön in Richtung Mahavishnu Orchestra schielte“ (JAZZ PODIUM). Diese „wirklich starke Jazzrockscheibe gehörte mit zum Besten, was in diesem Bereich in Deutschland in den 70ern produziert worden war. Dem Ganzen hing zudem eine gewisse krautige Rohheit und Holprigkeit an, die der Musik eine sehr eigene, sympathische Note verleihen konnte“ (BABYBLAUE SEITEN).

Anfang 1974 verließ Schlagzeuger Giger die Band für einige Monate, um als Session-Musiker für das Jazz-Label ECM zu arbeiten und um mit Eberhard Weber (ex-Wolfgang Dauner Group) auf Tour zu gehen. Während seiner Abwesenheit half Mark Hellmann (dr) vom Dave Pike Set 79 aus. Als Giger zur Band zurückkehrte, klang Dzyan wieder völlig anders, da Marron und Karwatky mit einer Vielzahl von akustischen Instrumenten experimentiert und sich tiefer mit ethnischer und experimenteller Musik befasst hatten. Das nächste Album des Trios, ‚Electric Silence‘ (1974), war erneut im Dierks Studio entstanden und vom ehemaligen Karlheinz Stockhausen-Techniker Toby Hrycek-Robinson produziert worden.

Die „wohl beste deutsche Band im Jazzrock-Bereich“ (JAZZ PODIUM) veröffentlichte damit „ihr Meisterwerk. Es verband mit Leidenschaft einen stilistischen Jazzrock mit wunderbaren fernöstlichen Elementen. Eine sehr angenehme Reise durch ‚Kraut‘ und ‚kosmische‘ Extravaganzen“ (PROGARCHIVES).

Auf jeden Fall war ‚Electric Silence‘ sicher „mit das Eigenartigste, aber auch Beeindruckendste und Eigenständigste, was im Grenzgebiet von Jazz und Rock in Deutschland produziert wurde“ (BABYBLAUE SEITEN).

Ende 1974, mit dem Weggang des letzten verbliebenen Ur-Mitglieds Reinhard Karwatky, brach auch diese letzte Dzyan-Besetzung auseinander. Damit war die Bandgeschichte beendet. „Ähnlich wie Embryo, Between, Agitation Free u.a. hatten Dzyan ihren eigenen Weg gefunden, Elemente der ethnischen Musik in die archetypischen Jazz- und Rockstile der 70er Jahre zu integrieren“ (COSMIC DREAMS). Marron und Giger gründeten mit dem Jazz-Bassisten Gunter Lenz (ex-Albert-Mangelsdorff-Quintet) das Trio Giger-Lenz-Marron, das „ein wenig wie eine jazzige und weniger experimentelle Ausgabe von Dzyan klang“ (ALLMUSIC). Von diesem Trio gab es zwei Alben, ‚Beyond‘ (1976) und ‚Where The Hammer Hangs‘ (1978). Zwischenzeitlich – im Sommer und Herbst 1974 – war Marron auch Mitglied bei Missus Beastly.

Lonely Robot – eine unentdeckte Perle

Benutze ich die falschen musikalischen Informationsquellen oder warum ist mir jemand wie John Mitchell bisher nicht zu Ohren gekommen? Erst heute bin ich auf sein erstes Solo-Projekt „Please Come Home“ gestoßen, welches unter dem Namen Lonely Robot veröffentlicht wurde – dabei ist das Album schon 10 Jahre alt.

Was lässt sich über John Mitchell berichten?

John Mitchell stieg 1997 als Gitarrist der Gruppe ARENA in die Progressive-Szene ein. Er trat in die Fußstapfen des scheidenden Keith More (ASIA), und blieb während der gesamten „Blütezeit“ der Band eine tragende Säule. Während er sich weiterhin für ARENA engagierte, baute Mitchell seinen Prog-Lebenslauf mit The Urbane, John Wetton (Asia, King Crimson) und Bands wie Kino, Frost*, It Bites weiter aus. Zusätzlich zu seiner Gitarrenarbeit war Mitchell auch Leadsänger von Kino und It Bites.

2014 beschloss Mitchell, dass es Zeit war, sein eigenes Projekt zu starten. In der Ankündigung des Plattenlabels Inside Out erklärte er:

„Ich hatte schon lange darüber nachgedacht, ein Album zu machen, bei dem ich von Anfang bis Ende die vollständige Kontrolle über die Musik, die Texte, die Produktion und die Auswahl der Mitwirkenden haben würde – weit über die Idee eines einfachen Soloalbums hinaus. Musikalisch ist dieses Album sehr progressiv, aber es geht mehr um die Atmosphäre als um technisches Können, inspiriert von meiner Liebe zur Science-Fiction und meinem Interesse an der Evolution der Menschheit.“

„Das Befreiendste an Lonely Robot finde ich, dass ich einfach alleine dasitzen, in meinem eigenen Tempo weitermachen und nicht auf andere Leute warten muss!“ [Quelle]

Sein erstes Album unter dem Namen Lonely Robot, „Please Come Home“, wurde im Februar 2015 veröffentlicht und wurde mit einer Reihe von Prog-Größen, darunter dem Schlagzeuger Craig Blundell (Steven Wilson Touring Band, Frost, Steve Hackett) aufgenommen. Auf dem Album sind außerdem Nick Beggs (Kajakoogoo, Steven Wilson), Nik Kershaw, Steve Hogarth (Marillion) sowie Heather Findlay als Gastmusiker zu hören.

Fans von atmosphärischem, etwas poppigem Prog-Rock dürften an Lonely Robot Gefallen finden – so wie ich auch mit 10 Jahren Verpätung…

Duncan Browne – ein verkanntes Genie

Duncan Browne, Jahrgang 1947, war ein herausragender, leider aber auch ziemlich unterschätzter Songwriter.

Als klassischer Gitarrist besuchte er drei Jahre lang die London Academy of Music and Dramatic Art, wo er bei dem legendären Anthony Bowles Komposition und Harmonielehre studierte, der ihn zu einer Karriere in der Musik ermutigte. Duncan hatte auch vor, Schauspieler zu werden, aber seine Musikkarriere begann 1967, als er Andrew Loog Oldham von Immediate Records traf, was 1968 zur Veröffentlichung seines ersten Soloalbums „Give Me Take You“ führte.

Später spielte er eine Hauptrolle in dem deutschen Spielfilm „Zeit für Träume”, bevor er sich mit Mickie Most zusammentat, was 1973 in dem Album „Duncan Browne” bei RAK Records gipfelte. Seine Single „Journey“ mit ihrer außergewöhnlichen spanischen Gitarrenfigur schaffte es 1972 in die Top 20 und wurde zur „ungewöhnlichsten Single des Jahres“ gewählt.

1973 beschloss er, seine klassische Technik auf die E-Gitarre zu übertragen, und lernte in dieser Zeit Peter Godwin kennen. Sie arbeiteten zwei Jahre lang in Paris und London an den prototypischen Songs, dem Sound und dem Stil dessen, was später „Metro“ werden sollte. Duncans einziges Album mit Metro wurde 1976 bei Logo Records veröffentlicht. David Bowie nahm später „Criminal World“ für sein Album „Let’s Dance“ auf.

Zwar war die Band offizell ein Trio. Federführend waren indes vor allem die beiden Vordenker Duncan Browne (nahezu die gesamte Musik und etliche Texte) und Peter Godwin (Vocals, Texte). Gemeinsam nahmen sie 1976 das selbstbetitelte Debütalbum auf. Ein Album, dem in seiner Zeit zwar kein kommerzieller Erfolg beschieden war, welches sich indes rückblickend als sehr einflussreich herausstellt. Es gilt heute zu Recht als früher Klassiker des Genres.

Nach seinem Ausstieg bei „Metro“ begann für Duncan seine kreativste Schaffensphase, die in zwei fantastischen Alben gipfelte: „The Wild Places“ (1978) und „Streets of Fire“ (1979). Die Band, die Duncan für diese Alben zusammenstellte, bestand aus äußerst versierten Studiomusikern. Die Rhythmusgruppe mit Tony Hymas (Keyboards), John Giblin (Bass) und Simon Phillips (Schlagzeug) nahm später mit Peter Townshend, Jeff Beck und Jack Bruce auf.

In den 1980er Jahren konzentrierte sich Duncan auf das Schreiben von Musik für Theater, Fernsehen und Film, insbesondere auf die Zusammenarbeit mit Sebastian Graham-Jones an „Travelling Man“, dem Soundtrack zur Granada-Fernsehserie, der 1984 veröffentlicht wurde. Ebenfalls unvergesslich war „Salva Me“, gesungen von der Sopranistin Isobel Buchanan für die BBC-Dramaserie „Shadow of the Noose“, und zuletzt die Filmmusik zu drei Filmen für die BBC-Reihe „The Essential Guide to the History of Europe“.

Für den BBC World Service und Radio 4 komponierte und nahm er in häufiger Zusammenarbeit mit dem Produzenten und Arrangeur Nick Magnus Titelmelodien für „Newshour, Mediawatch, Network UK“ und vieles mehr auf. Er schrieb Musik für das Royal National Theatre und war musikalischer Leiter und Co-Texter für „Brel“ mit Sian Phillips im Donmar Warehouse Theatre.

In den 1990er Jahren begann Duncan, während er gegen den Krebs kämpfte, mit der Arbeit an seinem ersten Album mit neuen Songs seit über einem Jahrzehnt. Tragischerweise sollte Duncan die Fertigstellung von „Songs of Love and War“ nicht mehr erleben, da er am 28. Mai 1993 seinem Krebsleiden erlag.

Die Aufgabe, das Album fertigzustellen, fiel Nick Magnus zu, der mit Hilfe von Colin Blunstone und Sebastion Graham-Jones einer eindringlichen und wunderschönen Sammlung von Songs den letzten Schliff gab. Das Album wurde 1995 auf Nic Potters Label Zomart veröffentlicht.

Duncan Brownes Songs wurden von Patti Smith, Ian Matthews, Barry Manilow, Colin Blunstone, John English und besonders erfolgreich von David Bowie gecovert.

R.I.P. – Dave Cousins

Bild: Cherry Red Records

Strawbs-Gründungsmitglied und langjähriger Frontmann Dave Cousins ist am 13. Juli 2025 im Alter von 85 Jahren gestorben.

Der am 7. Januar 1940 als David Joseph Hindson geborene Cousins gründete die Strawbs aus der Bluegrass-Band Strawberry Hill Boys heraus und wandte sich zunächst dem Folk und später dem Progressive Rock zu.

Sängerin war das spätere Fairport Convention-Mitglied Sandy Denny, mit der The Strawbs 1967 „All Our Own Work“ aufnahmen. Die Band war die erste britische Gruppe, die bei A&M Records unter Vertrag genommen wurde. Tony Visconti arbeitete mit der Band an ihrer selbstbetitelten Veröffentlichung von 1969, die von Gus Dudgeon produziert wurde.

Rick Wakeman schloss sich der Band für das 1970er Album „Just A Collection Of Antiques And Curios“ an, verließ sie aber nach dem im darauffolgenden Jahr erschienenen Album „From The Witchwood“, um sich Yes anzuschließen. Obwohl die Band vor allem für ihren Hit „Part Of The Union“ aus dem Album „Bursting At The Seams“ von 1973 bekannt ist, repräsentieren die Alben „Grave New World“ von 1972 und „Hero And Heroine“ von 1974 den klassischen Strawbs-Sound.

Cousins hatte einen unwahrscheinlichen Auftritt auf dem Debütalbum „On Through The Night“ von Def Leppard aus dem Jahr 1980, seine Stimme ist zu Beginn von „When The Walls Came Tumblin‘ Down“ zu hören.

In den letzten Jahren tourte die Band sowohl mit akustischen als auch mit elektrischen Besetzungen, an denen zu verschiedenen Zeiten sowohl Adam und Oliver Wakeman als auch John Young und Dave Bainbridge beteiligt waren, und nahm Alben für das Label Esoteric auf, darunter The Ferryman’s Curse (2017), Settlement (2021) und The Magic Of It All (2023).

Cousins, der in den letzten Jahren mit einer Reihe von gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, darunter eine große Krebsoperation, Stent-Einsätze und ein kompletter Knieersatz, hörte 2021 mit dem Touren auf, und Strawbs spielten ihr letztes Konzert beim Cropredy Festival von Fairport Convention am 11. August 2023.

Songs über..

Prominente aus Politik, Film, Sport oder Musik gibt es eine Menge. Zu den bekanntesten zählen sicher Peter Gabriel’s „Biko“, Simple Minds mit „Mandela Day“ oder auch Falco’s „Rock Me Amadeus“. Aber es gibt auch noch einige andere, die nicht so populär sind. Eine kleine Auswahl:

InterpretTitelAlbum
MadnessMichael CaineKeep Moving (1984)
Rick WakemanCatherine ParrSix Wives of Henry VIII (1973)
CineramaLollobrigidaDisco Volante (2000)
Vicki VomitLiebe mit ClaudiaDoomJazz (2005)
John CalePablo PicassoGuts (1977)
Bob DylanHurricaneDesire (1976)
Daddy’s CashMr B.B. KingBody Blues (2013)
MikaGrace KellyLife In Cartoon Motion (2007)
Elton JohnCandle In The WindGoodbye Yellow Brick Road (1973)
David BowieSong For Bob DylanHunky Dory (1971)
Blue Öyster CultJoan CrawfordFire Of Unknown Origin (1981)

The Del Fuegos

Die Del Fuegos waren eine vierköpfige Band aus Boston, die mit ihrem leidenschaftlichen, schnörkellosen Stil auf der eher garage-orientierten Seite des Roots-Rock-Booms der 1980er Jahre für Furore sorgte und (zumindest eine Zeit lang) die Gunst der Kritiker und eine treue Kultanhängerschaft zu Hause und auf Tournee gewann.

Die Del Fuegos wurden 1980 gegründet und bestanden aus dem Gitarristen und Sänger Dan Zanes, seinem Bruder Warren Zanes an der Gitarre, dem Bassisten Tom Lloyd und dem Schlagzeuger Steve Morrell. Ständige Auftritte in Bostoner Clubs verschafften der Band einen guten Ruf, der sich mit den ersten Low-Budget-Tourneen der Band an der Ostküste verbreitete. Während die Del Fuegos damit begannen, ein Album für das legendäre lokale Label Ace of Hearts Records aufzunehmen, sprang 1984 das berühmte Indie-Label Slash Records aus Los Angeles ein und nahm die Band unter Vertrag, die im Herbst desselben Jahres ihr erstes Album, The Longest Day, veröffentlichte.

Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Steve Morrell von der Band getrennt, und der ehemalige Embarrassment-Schlagzeuger Woody Giessmann hatte das Schlagzeug übernommen. The Longest Day war eines der ersten Alben, das vom ehemaligen Ronnie Montrose-Keyboarder Mitchell Froom produziert wurde. Die Platte kam bei Kritikern und Fans gleichermaßen gut an, und die Del Fuegos schienen mit ihrem zweiten Album, Boston, Mass. 1985, kurz vor dem kommerziellen Durchbruch zu stehen.

Obwohl „Don’t Run Wild“ und „I Still Want You“ im Radio und auf MTV gespielt wurden und das Album begeisterte Kritiken erhielt, war es nicht der Hit, auf den einige gehofft hatten, und die selbstbewussteren Mitglieder der Musikwelt begannen, der Band den Rücken zuzukehren, nachdem sie in einer weithin sichtbaren Bierwerbung auftraten. Auf ihrem dritten Album versuchte die Band, einen ehrgeizigeren Sound und eine größere musikalische Bandbreite zu erreichen, aber Stand Up von 1987 erhielt schlechte Kritiken und wenig Unterstützung von den Fans, obwohl die Del Fuegos auf einer ausgedehnten Tournee mit dem bekannten Fan Tom Petty auftraten (der auch als Gast auf Stand Up zu hören war), bei der die Gruppe das Vorprogramm mit den Replacements teilte.

Nach dem enttäuschenden Erfolg von Stand Up verließen sowohl Woody Giessmann als auch Warren Zanes die Del Fuegos, und Slash ließ die Band fallen. 1989 beschlossen Dan Zanes und Tom Lloyd, der Band eine neue Chance zu geben. Sie holten den Gitarristen Adam Roth und den Schlagzeuger Joe Donnelly an Bord und nahmen ein neues Album auf, Smoking in the Fields, das zwar von den Kritikern besser aufgenommen wurde als Stand Up, aber kommerziell ein Flop war. Dan Zanes setzte seine Solokarriere fort und hatte mit der Zeit Erfolg mit einer Reihe von hochgelobten Kinderalben, während Warren Zanes 2002 nach vielen Jahren in der akademischen Welt mit einem guten Soloalbum, Memory Girls, zur Musik zurückkehrte.

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