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Beiträge zur Musik und mein Senf zu anderen Dingen

Eine Sozialgeschichte des Jazz in den USA

Jazz war lange Zeit (vor allem Ende des 19. Und zu Beginn des 20. Jahrhunderts) eine Massenbewegung, die auch soziale Bedürfnisse und ökonomische Zwänge großer Teile der Bevölkerung widerspiegelte und bis 1975 als eine gewichtige Stimme der Gegenkultur galt.

Wie erlangte der Jazz diesen Status und wie ging sie ihm wieder verloren?

Diesen und anderen Fragen geht Wolf Kampmann in seinem sehr lesenswerten Artikel „We insist! Eine Sozialgeschichte des Jazz in den USA“ nach. Erschienen in der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“, Nr. 5-6 vom 27.01.2023, die noch weitere interessante Beiträge zum Themenfeld Jazz beinhaltet.

Kostenloser Download unter:

https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/jazz-2023/

Keine Kohle für die AFD!

Einen Teilerfolg haben die Demokratiefeinde vor dem Bundesverfassungsgericht erreicht – auch dank der „Blockadehaltung und Schnarchnasigkeit“ (TAZ) der restlichen Bundestagsparteien. Jetzt lautet der Auftrag an den Bundestag: ein Gesetz muss her, welches verhindert, das menschenfeindliche und rassistische Hetze auch noch durch staatliche Gelder gefördert wird!

„Der Staat darf keine Millionen ausgeben für die Kaderschmiede einer rechtsradikalen Partei wie der AfD. Keine Millionen für eine Partei, die sich mit dem Geld an deutschen Universitäten lauter kleine Björn Höckes heranziehen will. Beim Geld für eine AfD-Stiftung geht es nicht um Gleichheit im politischen Wettbewerb, sondern um die wehrhafte Demokratie, die dieses Geld verweigern muss.“

(aus dem Kommentar von Max Bauer, ARD-Rechtsredaktion)

Kennt ihr (noch)…Babe Ruth

Babe Ruth

Die Faszination für den amerikanischen Westen ist in der britischen Kultur tief verwurzelt und manifestiert sich unter anderem in dem texanischen Gentleman in Bram Stokers „Dracula“ und in dem Groschenroman lesenden Subalternen in Carol Reeds „Der dritte Mann“, so der Rockhistoriker David Luhrssen.

Die 1970 in Hatfield, Hertfordshire, gegründete und nach dem legendären amerikanischen Baseballspieler Babe Ruth benannte Band mit der Sängerin Jenny Haan an der Spitze erzielte mit ihrer Anspielung auf die Cowboy-Ära, „Wells Fargo„, einen großen Erfolg im Radio. Der Hardrock-Song vom Album First Base (1972) war kein Lobgesang auf den globalen Finanzriesen, sondern an die geldbringende Postkutschenlinie der Westerngeschichte.

Ihr erstes Album First Base, erreichte Goldstatus in Kanada. Ihr wohl größter Erfolg war „The Mexican„, in dem auch auf Motive von Ennio Morricone („For a Few Dollars More“) zurückgegriffen wird.

Danach splittete sich Babe Ruth und erfuhr einige personelle Veränderungen. Nach 5 Alben löste sich die Gruppe 1976 auf, tauchte aber im 21. Jahrhundert in der Originalbesetzung wieder auf. Ihr Song „The Mexican“ wurde in einem Remix des DJ-Produzenten Jellybean Benitez zum Dance-Club-Hit.

Empfohlenes Album: First Base (1982)

Corona Rückblick

Rückblickend betrachtet hat die zeitweilige Knappheit von Klopapier in Deutschland doch immerhin die Erkenntnis gebracht, dass wir mehr Arschlöcher haben als bisher angenommen….

R.I.P. – Tom Verlaine

Tom Verlaine 1979

Und schon wieder hat die Musikwelt den Tod eines Musikers zu beklagen.

Tom Verlaine, der Frontmann, Songschreiber und Gitarrist der New Yorker Band Television, ist am Samstag, den 28. Januar 2023 im Alter von 73 Jahren nach kurzer Krankheit gestorben.

Verlaine, der als Thomas Miller in Denville, New Jersey, geboren wurde, begann in jungen Jahren mit dem Klavierunterricht, wechselte aber zum Saxophon, nachdem er eine Platte von Stan Getz gehört hatte. Er nahm seinen Künstlernamen in Anlehnung an den französischen symbolistischen Dichter Paul Verlaine an.

Er und sein Schulfreund Richard Hell, der die Leidenschaft für Musik und Poesie teilte, zogen getrennt nach New York City und gründeten 1972 die Gruppe Neon Boys, bestehend aus Verlaine (Gitarre und Gesang), Hell (Bass und Gesang) und Billy Ficca (Schlagzeug).

Die Gruppe bestand nur kurze Zeit, bis sie sich im März 1973 unter dem Namen Television neu formierten und Richard Lloyd als zweiten Gitarristen anheuerten. 1975 verließ Hell die Band und sie veröffentlichten ihre erste Single mit Fred Smith, der Hell ersetzte.

Verlaine, der der Leadsänger der Band war und die meisten Songs schrieb, war einst mit der Dichterin und Musikerin Patti Smith zusammen, als sie Teil der aufstrebenden New Yorker Punkszene waren, und sie arbeiteten im Laufe der Jahre häufig zusammen.

Television veröffentlichte zwei Alben, Marquee Moon und Adventure, die von der Kritik sehr gelobt wurden, sich aber nur mäßig verkauften. Marquee Moon gilt als eine der wichtigsten Veröffentlichungen der Punk-Ära.

Die Band löste sich im Juli 1978 auf, aber Verlaine startete in den 1980er Jahren eine Solokarriere und lebte eine Zeit lang in England.

Fakeshops im Internet

Wer im Internet Waren bestellt (und wer von Euch macht das nicht..?) muss immer damit rechnen, auf Betrüger*innen hereinzufallen. Um das zu vermeiden, kann der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen helfen.

Dort sind knapp ein halbes Jahr nach dem Start bereits 27.000 betrügerische Onlineshops hinterlegt.

Das Angebot soll Menschen vor Fakeshops schützen, also Websites, bei
denen Käufer die bezahlte Ware nicht erhalten – das Geld ist dann meist un-
wiederbringlich weg. Auf der Internetseite fakeshop-finder.de lässt sich jede beliebige Website überprüfen. Jeden Monat kommen laut Betreiberin 500 bis 700 neue Fakeshops hinzu. Die Shops seien meist nur kurze Zeit online, bevor sie durch neue ersetzt werden.

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