Beiträge zur Musik und mein Senf zu anderen Dingen

Kategorie: Musik Seite 3 von 35

Alben von Jethro Tull

Du kennst die Alben von Jethro Tull? Dann solltest du keine Probleme mit dem Artwork der Gruppe haben:

Playlist BluesRock & Boogie – Mai 2026

The Cockroaches
(aka The Rolling Stones)
Rough And TwistedSingle (2026)
Lee O’Nell Blues GangOn The Road (Live)Live (2026)
Boogie BeastsJumper On The LineDon’t Be So Mean (2026)
Matt BackerRed GuitarsRed Guitars (2026)
Arlen RothPoor Boy BluesSlide Guitar Summit (2015)
Cristian Luna & The Tock
And Blues
Really Deep Inside My HeadLive at the Lucille Club (2026)
Casey HensleyDon’t Want it To Stop (Live)Live (ft. Laura Chavez, 2017)
Jimi Barbiani BandWe Must DreamStill In Love (2026)
Mudslide Blues BandWhisky Head WomanMudslide Blues Band (2026)
Werner DannemannCan’t Afford To Make ItEleven Similar Songs (2026)
Cradle CollectiveWhiskey Round MidnightCity Of Blues (2026)
Interstate BluesSet Me FreeWhite Lightning (2003)

Kapelle Petra – Lübbe

30 Jahre gibt es die Band aus Hamm bereits. Gegründet wurde die Band im Jahr 1996 in Münster.  Erst 2021 bin ich auf sie aufmerksam geworden. Da hatten sie bereits ihr 8. Album Die vier Jahreszeiten, ein Konzeptalbum aus vier EPs, veröffentlicht. Auf ihr neues Album war ich schon ein wenig gespannt, da mir der Vorgänger „Hamm“ schon gut gefallen hatte.

“Für viele die kleine, graue Maus am Rande des Ruhrgebiets, in der man höchstens mal am Bahnhof umsteigt. Für uns ist Hamm der Mittelpunkt der Welt – Hier sind wir alle groß geworden und hier sind die HAMM-Songs entstanden. Hier hat alles angefangen und geht hoffentlich noch ganz lange weiter.”

Jetzt haben sie einen Rückblick auf die vergangenen Jahre und Alben als eine Art Best Of voller „Lübbe“ veröffentlicht. Neben 16 ausgewählten Lieblings-Songs quer durch die Bandgeschichte finden sich auf „Lübbe“ auch zwei neue Titel. Einer der beiden neuen Songs ist ein absoluter Ohrwurm geworden: „Nr. 1 Hit“.

Aber auch der Klassiker „Ameland“, den ich wie viele andere Titel liebe, besitzt ein gewisses Suchtpotenzial:

Wer die Band in ihrem Jubiläumsjahr live sehen möchte, findet die Termine auf ihrer Website.

Musikquiz

Playlist Mai

Kapelle Petra – Also stoßen wir an

Elena Rud – Problem

Engst – Herr Meier von der AfD

Fortuna Ehrenfeld – Life at the Hollywood Bowl

Kapelle Petra – Ja

Engst – Auf die nächsten Zehn

Jethro Tull – Too Old To Rock…

Der alte Rocker trug sein Haar zu lang
Trug seine Hosenbeine zu eng
Bis zum Schluss unmodern
Trank sein Bier zu hell
Totenkopf-Gürtel-Schnallen
Die Träume von gestern
Der Transportcafé-Unheilsprophet
Klingelt kein Kleingeld in seinen doppelt genähten Nähten
In seiner Nachkriegs-Baby-Melancholie

Jetzt ist er zu alt für Rock ’n’ Roll
Aber er ist zu jung, um zu sterben
Ja, er ist zu alt für Rock ’n’ Rol
Aber er ist zu jung, um zu sterben

Vor 50 Jahren ist das neunte Studioalbum von Jethro Tull „Too Old to Rock ‚n‘ Roll: Too Young to Die!“ im April 1976 veröffentlicht. Es ist das erste Album, auf dem der Bassist John Glascock zu hören ist, der auch als Backgroundsänger mitwirkte. „Too Old to Rock ‚n‘ Roll: Too Young to Die!“ ist das letzte Konzeptalbum von Jethro Tull, das die Geschichte von Ray Lomas erzählt, einem alternden Rocker, der mit den Veränderungen der Musiktrends zu Ruhm gelangt. lm Umfeld von Glam Rock, Plateau-Schuhen und Disco existieren die guten alten Zeiten des Rock’n’Roll nur noch in seiner Erinnerung. Ganz ähnlich verhalt es sich mit der Sehnsucht nach Girls, blauen Wildlederschuhen und der Begeisterung für Motorräder.

Vieles von dieser Geschichte wird jedoch nur in einem dem Album beiliegenden Cartoon erklärt. Die eigentliche Story des Albums folgt dem Cartoon nicht genau, lässt Details aus oder ändert in einigen Fällen sogar die Handlung.

Es war das einzige Album von Jethro Tull in den 1970er Jahren, welches keine Goldauszeichnung erhielt. Eingespielt wurden die Kompositionen von Ian Anderson zwischen November 1975 und Januar 1976 bei Radio Monte Carlo. Den Mitschnitt besorgte Tontechniker Robin Black im Maison Rouge Mobile Studio, das in einem roten Mercedes-Benz-Lkw eingerichtet war und Anderson gehörte, der überdies als Produzent wirkte.

Die Musik aus Folk-, wenig Rock- und einigen Jazz-Elementen ergab den typischen Tull-Sound, der eine leicht melancholische, nostalgische Stimmung hat. Nur ”Quizz Kid” und ”Taxi Grab” haben eine Spur von Blues-Rock aufzuweisen.

David McGee bemängelte im Rolling Stone die „verwirrende Handlung“ des Albums und meinte, „Ian Anderson sollte sich lieber auf die Musik beschränken, denn er ist ganz sicher kein Geschichtenerzähler“. Dennoch lobte er Andersons kompositorisches Können sowie die Gitarrensoli von Martin Barre.

Anderson erklärte, das Konzept sei aus den Turbulenzen des Aufkommens der Punk-Bewegung entstanden und sei nicht als autobiografische Darstellung seiner selbst als alternder Songwriter gedacht gewesen, obwohl „einige Pressevertreter das Album als unseren Versuch auffassten, bei den Punks ‚mitzumachen‘“. Anderson erklärte außerdem, dass die Grundlage des Konzepts darin bestehe, „darauf hinzuweisen, dass dieses Geschäft zyklisch ist und dass man, wenn man lange genug dabei bleibt, wieder in Mode kommt.

„Perhaps understandably, some members of the press took the album as our attempt to ‚get with‘ the punks. But in fact we were really trying to point out that this business is cyclic, and that if you stick around long enough, you do come into fashion again.“
Ian Anderson

Songs

1. Quizz Kid (5:10)
2. Crazed Institution (4:48)
3. Salamander (2:52)
4. Taxi Grab (3:56)
5. From A Dead Beat To An Old Greaser (4:08)
6. Bad-Eyed and Loveless (2:12)
7. Big Dipper (3:38)
8. Too Old To Rock ’n‘ Roll: Too Young To Die (5:42)
9. Pied Piper (4:35)
10. The Chequered Flag (Dead or Alive) (5:24)

Bonus Tracks auf dem Chrysalis Remaster Album von 2002:
11. A Small Cigar (3:39)
12. Strip Cartoon (3:17)

Besetzung:

  • Ian Anderson – Leadgesang, Akustikgitarre, Flöte, Mundharmonika, zusätzliche E-Gitarre und Percussion
  • Martin Barre – E-Gitarre
  • John Evan – Klavier, Keyboards
  • John Glascock – Hintergrundgesang, Bassgitarre
  • Barriemore Barlow – Schlagzeug, Percussion

Weitere Musiker*innen:

  • Dee Palmer – Saxophon (auf Track 5), Vako Orchestron, Klavier (auf Track 11)
  • Maddy Prior – Hintergrundgesang (auf Track 8)
  • Angela Allen – Hintergrundgesang (auf den Tracks 2 & 7)
  • Orchestrierung: Dee Palmer
Quellen: Wikipedia | GoodTimes | Jethro Tull

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