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Beiträge zur Musik und mein Senf zu anderen Dingen

DVD-Tipp: The Dance

Im Mai 1997, 15 Jahre, nachdem sie zum letzten Mal in der Originalbesetzung auf Tour sind, geben Fleetwood Mac ihr Reunion-Konzert mit anschließender Tournee durch 40 Städte in den USA. Das 1997er-Konzert wurde als CD und auf DVD/Blu-Ray veröffentlicht und in Australien mit neunfachem Platin ausgezeichnet. Die Band tritt hier in der „Rumours“-Besetzung mit Lindsey Buckingham, Stevie Nicks, Christine McVie, John McVie und Mick Fleetwood auf. 1998 wird die Band in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen. Im April 2018 wird bekannt, dass Lindsey Buckingham erneut die Band verlässt, während Christine McVie nach einer Pause wieder zurückkommt und schließlich nach kurzer schwerer Krankheit am 20. November 2022 stirbt.

Zum Konzert:
Zusätzlich zu den bekannten Songs wie „Go Your Own Way“, „Rhiannon“, „Dreams“ und „You Make Loving Fun“ bietet THE DANCE jedem Songwriter der Band Raum, neues Material vorzustellen. „Temporary One“ ist ein Song von Christine McVie, der auf einer akustischen Gitarre aufbaut und vielleicht der am fröhlichsten klingende Song des Auftritts ist. Buckingham steuert „Bleed to Love Her“ bei, das seine düstereren Momente zugunsten eines geradlinigen Popsongs abschwächt. Stevie Nicks‘ „Sweet Girl“ klingt von allen dreien am ehesten so, als könnte es aus einer Session in den späten 70ern stammen; wie „Temporary One“ gibt es viel Geklimper und eine gute Portion Harmonie, aber vor allem ist es schön, Nicks‘ Stimme noch einmal als Frontfrau dieser Band zu hören.

Die Highlights des Konzerts sind jedoch alte Songs, die ein bisschen wie neu klingen. Buckingham nimmt sich „Big Love“ von 1987 vor und verwandelt es in ein Solo-Gitarrenspiel mit Fingerpicking, das super klingt und seine Stimme unterstützt, deren Verzweiflung spürbar ist. „Silver Springs“, eine B-Seite von RUMOURS, hat eine herzzerreißende Stimmung, die von Nicks‘ Stimme über Buckinghams Solo bis hin zur Rhythmusgruppe, die alles zusammenhält, überzeugt.

Für Kritiker Rickey Wright ist Fleetwood Macs Wiedervereinigungskonzert von 1997 einfach ein tolles Konzert, bei dem sich die Band voller Energie und Leidenschaft zeigt und elegant neue Songs wie „Bleed to Love Her“ in den Reihen der großen alten Hits einfügt. Auch die Zeitschrift „Stereoplay“ ist angetan und lobt die zum Teil neuen Arrangements und die grandiose Darbietung des Songs „Tusk“ mit lautstarker Unterstützung der USC Trojan Marching Band. Und die Fachzeitschrift „Audio“ versteigt sich zum Kalauer: „Nach langer Zeit wieder ein Fleetwood-Big-Mac!“

Sie können es immer noch

Was können uns die BOFs noch bieten? Eine ganze Menge! Die Stones sind nicht unterzukriegen und hauen nochmal ein richtig gutes Album mit „Hackney Diamonds“ raus – das gleiche gilt für die Altherrenriege von Deep Purple.

Vor knapp 2 Wochen ist ihr 23.(?) Album mit dem mathematischen Titel „=1“ erschienen. Und wer gedacht hat, das wird eine „na und?“ Scheibe, der irrt hier gewaltig. 13 Titel vom Feinsten, es fällt mir schwer, einen Song herauszuheben. Jeder hat seine Stärke. Ian Gillan’s Stimme ist natürlich nicht mehr die wie vor 20 Jahren, aber er hat es mit seinen 79 Jahren immer noch drauf, wie in „Now You’re Talkin‘ zu hören ist. Genau wie die anderen alten Haudegen (Roger Glover 78, Ian Paice und Don Airey jeweils 76). Da fällt nur der Nachfolger von Steve Morse, das „Küken“ Simon McBride mit 45 Jahren, aus dem Rahmen. Mit McBride haben sie einen würdigen Ersatz für Morse gefunden. In allen Titeln haben sie eine sehr gute Mischung gefunden, kein Instrument sticht besonders heraus, die Band überzeugt als Einheit. Es ist zeitloser Rock, der mich absolut begeistert. Ich kann mich nicht erinnern, ein Album 3x hintereinander gehört zu haben…

Der etwas kryptische Albumtitel »=1« soll übrigens die Idee beschreiben, dass sich in einer immer komplexer werdenden Welt letztlich alles auf eine einheitliche Essenz reduziert. Alles wird eins. So lautet eine Erklärung. In einem Interview mit der „Welt“ erklärt Ian Gillan:

Alles ist heute unendlich kompliziert geworden. Für die kleinsten Erledigungen müssen wir unsere privaten Daten preisgeben. Wenn du das nicht machst, kannst du am gesellschaftlichen Leben, am Alltag, nicht mehr teilnehmen. Das ist der Hintergrund des Titels unseres neuen Albums „= 1“. Früher war es so, dass drei minus zwei eins ergab. Heute sind die Prozesse, die zu diesem Ergebnis führen, sehr viel komplizierter.

Quelle: www.welt.de

Spät entdeckt

Lloyd Cole ist ein englischer Sänger und Songschreiber, bekannt für seine Rolle als Leadsänger von Lloyd Cole and the Commotions von 1984 bis 1989 und für seine anschließenden Soloarbeiten. Hans-Joachim Roedelius ist eine legendäre Figur des Krautrock und der avantgardistischen elektronischen Musik. Er war Gründungsmitglied der bahnbrechenden Bands Cluster und Harmonia.

Wie merkwürdig, dass diese Zusammenarbeit erst so spät zustande kam und wie wunderbar, dass sie überhaupt zustande kam. Cole und Roedelius trafen sich nicht im Studio, sondern wählten eine zeitgemäße Form des Materialaustauschs, indem sie Dateien über den Äther schickten, die der andere ergänzen sollte.

Wie kam es zu ihrer Zusammenarbeit? Lloyd Cole veröffentlichte 2001 „Plastic Wood“, ein instrumentales, elektronisches Album, das für seine Verhältnisse sehr ungewöhnlich ist. Beim Hören von „Plastic Wood“ wird deutlich, dass das Cluster-Album „Sowieso“ (1976) zu Coles absoluten Lieblingsstücken gehört. Ein Freund von Cole, der auch Roedelius kannte, schickte diesem eine Kopie des Albums des Engländers. Roedelius gefiel es so gut, dass er sich sofort daran machte, die gesamte LP neu zu mischen, oder besser gesagt, er fügte den vorhandenen Stücken Overdubs hinzu – ohne zu fragen und ohne gefragt worden zu sein! Als Cole die Ergebnisse erhielt, war er nicht nur geschmeichelt, sondern auch sehr beeindruckt von den Roedelius-Remixen. „Plastic Wood“ war bereits veröffentlicht worden und Cole war der Meinung, dass das Projekt seinen Lauf genommen hatte, so dass die Roedelius-Remixe in den Archiven verschwanden. Dennoch reizte die Idee einer Zusammenarbeit die beiden, und sie schrieben sich von Zeit zu Zeit. Gut zehn Jahre später trafen sich die beiden schließlich persönlich, als Lloyd Cole auf Tournee in Wien weilte. Nun konnte es richtig losgehen.

Die ersten Ergebnisse ihrer Bemühungen, die 2013 veröffentlicht wurden, tragen den bescheidenen Titel „Selected Studies Vol. 1“. Studien sind streng genommen unvollständige Erkundungen der kompositorischen und klanglichen Möglichkeiten. Und doch offenbart dieses Album eine ausgereifte, sorgfältig komponierte Musik, als ob Cole und Roedelius schon seit Jahren zusammenarbeiten würden. Beide Künstler konzentrieren sich auf elektronische Klänge in einer Auswahl prägnanter, direkter Stücke, die frei von musikalischer Geschwätzigkeit sind. Cole singt weder, noch spielt er Gitarre, und Roedelius rührt selten die Tasten seines Flügels an. Stattdessen haben die beiden Musiker eine subtile Klanglandschaft entwickelt, die nur bei einem Stück, „Wandelbar“, in Richtung reines Geräusch abdriftet. Alle anderen „Studien“ des Albums bewegen sich in einem weiten Spektrum von harmonischen Wundern und rhythmischen Trittsteinen.

So paradox es auch klingen mag, „Selected Studies Vol. 1“ erinnert an die Musik von Claude Debussy, wenn ihm 120 Jahre früher elektronische Instrumente zur Verfügung gestanden hätten. Hochimpressionistische Bilder flimmern um den Hörer herum, luftig, transparent, zeitversunken, jedes ein eigenes Fenster zu einer hellen, aber geheimnisvollen Welt. Weit entfernt von Kitsch, Ambient- und Wohlfühlmusik, verlangt „Selected Studies Vol. 1“ ein aufmerksames Zuhören, um den ernsthaften künstlerischen Ausdruck dieser beiden Musiker/Komponisten voll zu würdigen. Dadurch erschließt sich die Schönheit und Tiefe des Albums.

Cole und Roedelius versuchen, der Tristesse der realen Welt phantastische klangliche Topographien entgegenzusetzen, die uns einladen, ein freundliches Labyrinth ständiger Überraschungen zu betreten, einen Ort, den man jederzeit wieder verlassen kann, ohne Angst zu haben, sich hoffnungslos zu verirren.

Quelle: Bureau B

Buchtipp: Living The Beatles Legend

Die erste ausführliche Biografie von Malcolm Evans. Er war der langjährige Roadie, persönliche Assistent und treue Freund der Beatles, war ein unschätzbares Mitglied des inneren Kreises der Band. Als überragende Gestalt mit Hornbrille spielte Evans eine wichtige Rolle in der Geschichte der Beatles, trug zeitweise als Musiker und manchmal als Texter bei, während er seine geliebten „Jungs“ mit aller Kraft beschützen wollte. Er war während der gesamten bemerkenswerten Geschichte der Gruppe dabei: vom Triumph im Shea-Stadion über die Gestaltung des zeitlosen Covers von „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ bis hin zum berühmten Konzert auf dem Dach von „Let It Be“. Mal wie er von der Gruppe genannt wurde, verließ seinen sicheren Job als Telekommunikationsingenieur, um als Roadmanager für die junge Band zu arbeiten. Er war der Außenseiter der ersten Stunde, verheiratet, hatte Kinder und keinerlei Erfahrung im Musikgeschäft. Und doch stürzte er sich kopfüber in die Welt der Band, reiste um den Globus und machte sich unentbehrlich.

In den Jahren nach der Auflösung der Beatles arbeitete „Big Mal“ weiter für sie, während jeder von ihnen eine Solokarriere startete. 1974 war er entschlossen, sich als Songschreiber und Plattenproduzent einen Namen zu machen, und er begann ein neues Leben in Los Angeles, wo er seine Memoiren verfasste. Doch im Januar 1976, kurz vor der Veröffentlichung seines Buches, nahm Evans‘ Geschichte während einer häuslichen Auseinandersetzung mit der Polizei ein tragisches Ende. Für Beatles-Anhänger waren Mal’s Leben und sein früher Tod stets von Geheimnissen umhüllt. Jahrzehntelang waren seine Tagebücher, Manuskripte und seine riesige Sammlung von Erinnerungsstücken verschollen, scheinbar für immer verloren… bis jetzt. Der Beatles-Forscher und Autor Kenneth Womack hatte vollen Zugang zu Mal’s unveröffentlichten Archiven und hat Hunderte von neuen Interviews geführt, um die unbekannte Geschichte von Mal, dem Herzstück der Beatles-Legende, vollständig zu erzählen. „Living the Beatles‘ Legend: The Untold Story of Mal Evans“ ist ein bislang fehlendes Puzzlestück in der Geschichte der Fab Four.

Erschienen ist das Buch im November 2023. Bis heute gibt es die lesenswerte Geschichte von Malcolm Evans leider nur in Englisch.

LIVING THE BEATLES LEGEND – THE UNTOLD STORY OF MAL EVANS.
Autor: Kenneth Womack
Verlag: Day Street Books, USA
ISBN-13: 978-0063248526.

Buchtipp: Frankie

»Das wär nix für mich, so’n Lebenssinn. Erstmal muss man ihn finden. Und dann muss man drauf aufpassen, damit man ihn nicht verliert.«

Ein Mensch hat alles vorbereitet. Heute ist der Tag, an dem er sich das Leben nehmen wird. Der Strick liegt schon um seinen Hals, als sich ein dürrer Kater vor das Fenster setzt, interessiert glotzt – und den Menschen komplett aus dem Konzept bringt. Als dann der Kater auch noch bei ihm einzieht, weil der einen großen Fernseher hat, ein „extremst“ weiches Bett und Essen bekommt, beginnt die skurrile Freundschaft zwischen zwei Außenseitern, von denen zumindest einer ganz fest an ein Happy End im Leben glaubt.

Ein interessanter und unterhaltsamer Ansatz, aus der Sicht eines „menschisch“ sprechenden und „katzisch“ denkenden Katers zu schreiben. Der Roman von Gutsch und Leo bietet viel zum Schmunzeln und zum Nachdenken, er ist lustig und traurig zugleich. Der depressive und suizidale Richard Gold, der den Tod seiner Frau nicht überwinden kann, trifft auf den lebensfrohen und positiv denkenden Kater Frankie, der an den Sinn des Lebens keinen Gedanken verschwendet und nicht verstehen kann, dass ein Mensch sich umbringen will – noch dazu mit einem „Faden“. Einem Tier kann es passieren, überfahren oder gefressen zu werden, aber freiwillig – niemals.

“Gold spielt gern mit dem Faden. Das is‘ genau sein Ding“.

„Find ich trotzdem nicht in Ordnung von ihm, dass er dich da so hängen lässt. Schließlich ging es um Leben und Tod“

Am Ende sind Frankie und seine Tierfreunde so klug, sich Hilfe von den Menschen zu holen, um Richard Gold aus seiner Depression zu befreien. Und so färbt der Lebenswille des Katers doch auf seine Umgebung ab, frei nach dem Motto:

Ich bin Frankie. Von mir hört ihr hier kein schlechtes Wort übers Leben. Is‘ so.

Jochen Gutsch, Maxim Leo
Frankie
192 Seiten
Verlag: Penguin
ISBN: 978-3328601838

 

R.I.P. – John Mayall

Quelle: johnmayall.com

John Mayall, der frischgebackene Rock and Roll Hall of Famer, der mit seiner Gruppe The Blues Breakers viele britische Musiklegenden wie Eric Clapton, Mick Taylor und mehrere spätere Mitglieder von Fleetwood Mac hervorgebracht hat, ist am Montag in Kalifornien gestorben. Er wurde 90 Jahre alt.

„Schweren Herzens überbringen wir die Nachricht, dass John Mayall gestern, am 22. Juli 2024, in seinem Haus in Kalifornien friedlich verstorben ist, umgeben von seiner liebenden Familie“, heißt es in dem Instagram-Post. „Gesundheitliche Probleme, die John dazu zwangen, seine epische Tournee-Karriere zu beenden, haben schließlich zum Frieden für einen der größten Straßenkrieger dieser Welt geführt.“

Der als „The Godfather of British Blues“ bezeichnete Sänger, Songwriter und Multiinstrumentalist Mayall hatte eine Vorliebe für den amerikanischen Blues und Jazz – und eine Gabe, junge Talente zu erkennen. In einem Interview mit The Guardian sagte er 2014 über den Blues: „[Es ging] immer um diese rohe Ehrlichkeit, mit der [er] unsere Lebenserfahrungen ausdrückt, etwas, das in dieser Musik, auch in den Worten, zusammenkommt. Etwas, das mit uns verbunden ist, das unsere Erfahrungen gemeinsam haben.“ Er fügte hinzu: „Um ehrlich zu sein, ich glaube nicht, dass irgendjemand wirklich genau weiß, was es ist. Ich kann einfach nicht aufhören, es zu spielen.

Er gründete 1963 die Bluesbreakers, und im Laufe der 1960er Jahre gehörte der Gruppe ein „Who is Who“ der britischen Blues- und Rockszene an, von Clapton und Peter Green bis zu Jack Bruce, John McVie, Mick Fleetwood, Aynsley Dunbar und dem späteren Rolling Stone Mick Taylor. Die Gruppe war in den Swinging ’60s im Vereinigten Königreich eine kommerzielle Größe, die von 1966-70 fünf Top-10-LPs veröffentlichte. Auf ihrem Debütalbum Blues Breakers aus dem Jahr 1966 war der junge Gitarrist Clapton zu hören, der gerade die Yardbirds verlassen hatte und dessen feuriges Gitarrenspiel zu „Clapton is God“-Graffitis inspirierten.

„Slowhand“ Clapton verließ die Gruppe 1966 und wurde durch Peter Green ersetzt, der 1967 ausstieg, um die erste Ausgabe von Fleetwood Mac mit Bluesbreakers-Schlagzeuger Mick Fleetwood und Bassist John McVie zu gründen. Green wurde durch Taylor ersetzt, der sich 1969, nach dem Tod von Brian Jones, den Rolling Stones anschloss.

Mayall und die Band hatten in den USA zeitweise Erfolg und brachten es von 1968-75 auf fast 20 Alben. Eines der erfolgreichsten war The Turning Point (1969), ein Live-Album, das mit Gold ausgezeichnet wurde und auf Platz 32 landete. Der größte Erfolg der Gruppe in den USA war 1970 das Album USA Union, an dem auch die ehemaligen Canned Heat-Mitglieder Larry Taylor und Harvey Mandel beteiligt waren und das Platz 22 erreichte.

Der am 29. November 1933 in Macclesfield, Cheshire, geborene Mayall zog 1963 auf Betreiben seines Freundes Alexis Korner nach London, um nach einer Zeit beim britischen Militär eine Musikkarriere zu verfolgen. Ende desselben Jahres gründete er mit McVie, Peter Ward und anderen die Bluesbreakers und begann, in der Stadt aufzutreten. Es gab zahlreiche Besetzungswechsel.

Bruce schloss sich der Band 1965 für eine Weile an, verließ sie aber, um sich Manfred Mann anzuschließen, und bildete später mit Clapton und dem Schlagzeuger Ginger Baker die Band Cream, die auf beiden Seiten des Atlantiks große Erfolge feierte. Dunbar spielte 1966-67 bei den Bluesbreakers und wirkte auf einigen ihrer späteren Alben mit, bevor er als Schlagzeuger für Frank Zappa, David Bowie und später für Journey und Jefferson Starship tätig wurde.

Mayall zog 1969 nach Los Angeles und arbeitete weiterhin als Bandleader. Er hat Dutzende von Alben veröffentlicht und wurde zweimal für den Grammy nominiert – im Abstand von fast 30 Jahren. Wake Up Call wurde 1993 für das beste zeitgenössische Blues-Album nominiert, und seine letzte Platte, The Sun Is Shining Down, erhielt 2022 eine Nominierung für das beste traditionelle Blues-Album.

Im Laufe seiner Karriere hat Mayall mit Musikern wie Joe Walsh, Steven Van Zandt, Alex Lifeson, Billy Gibbons, Otis Rush, Billy Preston, Marcus King und Walter Trout zusammengearbeitet.

Er wurde 2005 von Queen Elizabeth II. zum Officer of the Most Excellent Order of the British Empire (OBE) ernannt, 2016 in die Blues Hall of Fame aufgenommen und dieses Jahr neben Alexis Korner und Big Mama Thornton in die Rock and Roll Hall of Fame als „musikalischer Einfluss“ gewählt. Bis vor etwa zwei Jahren nahm er weiterhin Platten auf und tourte.

Quellen: deadline.com | John Mayall Website | Video: John Mayall & Bluesbreakers & Gary Moore

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